7,9 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2016

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Wiesbaden: Statistisches Bundesamt | Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 29.11.2017 mitteilte erhielten in Deutschland zum Jahresende 2016 knapp 7,9 Millionen Menschen soziale Mindestsicherungsleistungen.

Die Statistik unterscheidet zwischen
• Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II
• Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII
• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
• Asylbewerberregelleistungen nach dem AsylbLG

Wissenswert zu der Mindestsicherungsleistung ist, dass das so genannte „soziokulturelle Existenzminimum“ massiv heruntergekürzt wurde und seitdem als Bemessungsgrundlage beigezogen wird. Sozialverbände rechnen derzeit eine Bedarfsunterdeckung von ca. 150,00 € vor pro Monat pro Erwachsenem.

Seit der Einführung des ALG II bis heute lässt sich ein kontinuierlicher Kaufkraftverlust feststellen.

Zum Zeitpunkt der Erhebung im Dezember 2016 wies die Bevölkerungsstatistik Deutschland 82,5 Millionen Einwohner aus. Damit wäre fast jeder 10. Bürger auf Sozialleistungen angewiesen.

Veröffentlicht werden monatlich die gefaketen Zahlen der Arbeitsmarktbereinigungsorganisation. Die Arbeitslosenzahl im Dezember 2016 wurde im Vergleichszeitraum mit 2.568.000 wiedergegeben. Ein Teil des „Erfolgs der Arbeitsmarktreform“ findet sich in der Statistik der Grundsicherungsempfänger und Erwerbsunfähigkeitsrentner wieder, also gleiche Armut, andere Kasse, gleicher Steuerzahler,

Die Umschichtung der Vermögen in Deutschland verdient besondere Beachtung, denn die Verelendung der Einen ist der Gewinnzuwachs der anderen.
Vermögensverteilung - So ungleich ist Deutschland –
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 11.12.2017 | 13:37  
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