Zweite Eisfläche am Seilersee wäre realisierbar

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Die Eissporthalle am Seilersee: Auf der Grünfläche zwischen halle und Sportplatz an der "Rückseite" der Halle könnte eine zweite Eisfläche entstehen.
Eine zweite Eisfläche am Seilersee wäre grundsätzlich realisierbar: Das ist das Fazit eines Vor-Ort-Termins am Mittwochnachmittag. Anvisiert ist die Grünfläche zwischen der Eissporthalle und dem Sportplatz.

Die Notwendigkeit einer zweiten Eisfläche ist für die Roosters keine Frage. "Durch das Fünf-Sterne-Programm des DEB haben wir hohe Auflagen im Nachwuchsbereich", erklärte Bernd Schnieder (Young Roosters). "Wenn wir Spieler nach oben bringen wollen, müssen wir eine zweite Eisfläche haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass die auch ausgelastet ist." Das ist auch für Roosters-Manager Karsten Mende keine Frage, da viele Vereine - neben den Roosters und Young Roosters u.a. die Eiskunstläufer der EG Iserlohn sowie Hobbyvereine - die vorhandene Eisfläche nutzen. "Oft sind die Vereine bis spät abends auf dem Eis, teilweise noch nach 22 Uhr. Mit vernünftigen Eiszeiten wäre viel mehr machbar", erklärte er und betonte: "Dabei geht es nicht nur um Eishockey. Wir haben 250 bis 300 Kinder, die hier Sport treiben." Und nicht zuletzt sei Mannschaftssport auch ein Teil der Erziehung.
Für Dr. Klaus Weimer (Stadtwerke) ist die Idee nach einer ersten Überprüfung der Gegebenheiten umsetzbar. Die Fläche zwischen der Eissporthalle und dem Fußballplatz wäre "ein möglicher Ort, an dem eine zweite Eishalle realisierbar wäre", erklärte er vor Ort. Die Zusammenlegung zweier Betriebsstätten hätte einige Vorteile, nicht zuletzt im Hinblick auf auf die Infrastruktur (z.B. Zugänge, Eismaschine, Sanitärbereiche oder Umkleideräume). "Die Feuerwehrumfahrt sowie der Fußweg zwischen Halle und Fußballplatz müssten im Falle einer Realisierung verlegt werden", so Martin Luig (Bädergesellschaft). Angedacht ist ein "schlichtes" Modell, das alle Erfordernisse erfüllt, aber die Kosten nicht unnötig in die Höhe treibt.
"Wir sind offen für das Thema", machte Dimitrios Axourgos, Fraktionsvorsitzender der SPD, deutlich. Bereits im Dezember seien Gespräche mit den Roosters und den Stadtwerken geführt worden. Jetzt gehe es darum, konkreter zu werden. "Der Verein muss in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und der Bädergesellschaft sagen, wie das Konzept aussehen soll. Es muss klar sein, was man will und was das kostet." Die Jugendarbeit müsse klar strukturiert sein, und andere müssten die Fläche ebenfalls nutzen können.
Außerdem wäre eine finanzielle Beteiligung des Hauptvereins, sprich der Roosters, Voraussetzung, so Axourgos. Was die Planung angehe, sollte sie in diesem Jahr abgeschlossen sein, sodass eine politische Entscheidung in Sachen zweite Eisfläche im Herbst möglich wäre.
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