Johanniter: "WendeZeit"und Herzenssachen

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V.l.: Angelika Wendt (Leiterin Wohngemeinschaft für Frauen Iserlohn), Jutta Beißner (Leiterin Marketing/Kommunikation), Birgit Niehaus-Malytczuk (Regionalvorstand Johanniter Südwestfalen), Jutta Voß (Fachbereichsleiterin Soziale Dienste) und Marion Teichmann-Stolf (Leiterin Ambulant Betreutes Wohnen) stellten den Projektstart „Herzenssache“ vor. Foto: ag

Der 2013 gegründete Dienst „Ambulant Betreutes Wohnen“ und die „Wohngemeinschaft für Frauen“ in Iserlohn (gegründet 1995) schließen sich ab sofort unter dem neuen Namen „WendeZeit - Johanniter-Wohnungslosenhilfe“ zusammen.

Die Johanniter-Wohnungslosenhilfe Südwestfalen ist ein Angebot für Menschen in besonderen sozialen und/oder psychischen Schwierigkeiten. Menschen, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, finden bei den Johannitern Unterstützung und Begleitung. Aufgeteilt war dies in Iserlohn bislang in zwei Bereiche: Das „Ambulant Betreute Wohnen“ (Beratungsstelle Hansaallee 6) und die „Wohngemeinschaft für Frauen“ (Westfalenstraße 15).
Das „Ambulant Betreute Wohnen“ der Johanniter ist eine Hilfeleistung für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Es bietet Lösungen für alle Fragen rund um das Thema „Selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden“. Die Kosten für das Angebot „Ambulant Betreutes Wohnen“ übernimmt in der Regel, wie auch bei der „Wohngemeinschaft für Frauen“, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe auf Antragstellung.

Wohngemeinschaft für Frauen

Die „Wohngemeinschaft für Frauen“ entstand 1995 im Rahmen eines Drei-Stufen-Konzeptes der Stadt Iserlohn. Sie ist eine stationäre, sozialtherapeutische Institution und bietet mit der Möglichkeit, in der Einrichtung bis zu 24 Monaten zu leben, insgesamt 12 Plätze an. Darüber hinaus stehen weitere Plätze in mehreren Außenwohnungen zur Verfügung. Aufgenommen werden Frauen – auch Schwangere und Frauen mit Kindern – zwischen 21 und 65 Jahren, die aktiv ihre Schwierigkeiten bearbeiten und ihre Lebensverhältnisse verändern möchten. Die Lebensverhältnisse der Frauen, die in der Einrichtung Hilfe suchen, sind geprägt von Wohnungslosigkeit, besonders schwierigen Lebensverhältnissen und sozialen Schwierigkeiten, die aus eigener Kraft nicht überwunden werden können. Ziel und Aufgabe der Arbeit ist es, die Frauen zu befähigen, selbstständig und eigenverantwortlich in einer eigenen Wohnung zu leben und die soziale Isolation zu überwinden.

Neuer Name mit Zusammenschluss

Mit dem Zusammenschluss wurde auch ein neuer Name „WendeZeit“ entwickelt. Hierdurch wird deutlich, ­dass es für alle Betreuten eine Veränderung (Wende) in ihrem Leben bedeuten kann und sie sich für diesen Prozess der „Wende“ und Veränderung die notwendige Zeit nehmen können.
Gleichzeitig gehen die Johanniter auch mit einem neuen Projekt an den Start. Unter dem Namen „Herzenssache“ werden Menschen gesucht, die gerne schenken und ihre Freude mit anderen teilen. Die Sachspenden sind in insgesamt vier Bereiche aufgeteilt – „sauber & glänzend“ (Reinigungsmittel, Waschmittel, Tücher, Besen, Aufnehmer, etc.), „Pflege & Wohlgefühl“ (Duschgel, Seife, Deo, Handtücher, etc.), „haltbar & lecker“ (Konserven, Nudeln, Reis, Getränke, etc.) und „Weihnachten“ (ähnlich dem Kinderwunschbaum). Freiwillige können sich etwas aus dem passenden Bereich aussuchen, das sie für sinnvoll halten, zu spenden. Im Anschluss bekommen es dann die Menschen, die von den Johannitern begleitet werden und die diese Dinge dringend benötigen oder die sie sich gewünscht haben.
Bei Fragen, sowohl zum Projekt „Herzenssache“ als auch zum Angebot und zu dem Zusammenschluss unter dem neuen Namen „WendeZeit – Johanniter Wohnungslosenhilfe“ kann man sich in Iserlohn telefonisch an die Rufnummer 02371/ 689731 wenden.
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