Roosters: Freitag gegen Augsburg

Anzeige
Am Sonntag kassierten die Roosters (Szene aus dem Heimspiel gegen Köln) nach einem harten Kampf bei den Haien eine 2:4-Niederlage. Foto: Günther

Man muss schon länger zurückblicken, wann die Roosters das letzte Mal ohne Punktgewinn aus einem Wochenende gekommen sind. Zuletzt war das Ende Oktober nach einem 1:2 in Schwenningen und einer 2:4 Heimniederlage gegen Wolfsburg. Am vergangenen Wochenende gingen die Iserlohner dann erstmals wieder leer aus.

Von André Günther

Obwohl die Sauerländer gegen Berlin und Köln zwei Niederlagen kassierten, war die Leistung der Mannschaft insgesamt deutlich besser als noch vor sechs Wochen. „Man kann nicht sagen, dass wir schlecht gespielt haben. Unsere Gegner waren einfach an den Tagen einen Tick besser, und wir haben die Chancen, die wir hatten, nicht genutzt.“ In zwei äußerst engen Partien bemängelte Trainer Rob Daum vor allem das eigene Überzahlspiel. „In beiden Begegnungen haben wir trotz zahlreicher Möglichkeiten keinen Treffer in Überzahl erzielt. Dieses Problem existiert schon länger. Dort müssen wir uns einfach verbessern, um dadurch dann auch die engen Spiele zu gewinnen.“

Am Montag stand erst einmal die Weihnachtsfeier der Mannschaft samt Trainer und Betreuerstab an. Gemeinsam ging man in der Iserlohner Innenstadt essen, um im Anschluss ein paar gemütliche Stunden zusammen zu sitzen. Am Dienstag folgte ein freiwilliges Training im Kraftraum.

Am Mittwochvormittag begann dann die Vorbereitung auf die Partie am Freitag um 19.30 Uhr in Augsburg. Die Panther sind nach einem hervorragenden Saisonstart bis auf Platz 13 durchgereicht worden. Mittlerweile beträgt der Rückstand auf Rang zehn satte zehn Punkte. „Mich hat es enorm überrascht, wie die Augsburger Negativentwicklung verlaufen ist. Das zeigt aber auch, wie eng die Liga ist. Du darfst dir einfach keine längere Schwächephase erlauben. Düsseldorf und wir hatten die Probleme zu Beginn, Ingolstadt und Augsburg in den letzten vier bis fünf Wochen“, meint Co-Trainer Jamie Bartman. Allerdings gibt es Gründe für die momentanen Probleme der Augsburger. „Augsburg hatte durch Krankheiten und Verletzungen Probleme auf der Torhüterposition. Die macht natürlich in der DEL viel aus. Das sieht man ja an uns. Ein wichtiger Grund, warum wir da stehen, ist sicherlich unser gutes Duo im Tor“, meint Bartman. Aus diesem Grund haben die Augsburger in der vergangenen Woche reagiert und mit Olivier Roy eine Alternative im Tor verpflichtet. Der 26-jährige Schlussmann wechselt aus der DEL 2 (Crimmitschau) zu den Panthern. Ob er die nötige Verstärkung sein kann, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Personell schaut es bei den Sauerländern für Freitag wieder besser aus. Mathias Lange wird wohl nach seinem Zusammenprall wieder zur Verfügung stehen. Gleiches gilt wahrscheinlich auch für Justin Florek, der nach seiner Unterkörperverletzung bis Freitag wieder fit sein dürfte. Verzichten muss Rob Daum noch etwa zwei bis drei Wochen auf Alexander Bonsaksen. Der Verteidiger zog sich gegen Berlin einen Kieferbruch zu, der bereits operiert wurde. Dem Norweger geht es den Umständen entsprechend gut.

Am Sonntag empfangen die Roosters um 14 Uhr dann den amtierenden Deutschen Meister aus München.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.