Roosters: Interview mit Justin Florek

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Justin Florek hat bereits einige Treffer in der Vorbereitung für die Sauerländer erzielt. Foto: Günther

Justin Florek ist 1,93 Meter groß, wiegt 93 Kilo und soll bei den Iserlohn Roosters in der kommenden Saison für körperliche Präsenz in der Offensive sorgen. Der US-Amerikaner ist 27 Jahre alt und hat in den letzten fünf Jahren - bis auf vier Einsätze in der NHL für Boston - in der AHL gespielt. Florek wechselt nun von den Milwaukee Admirals an den Seilersee.

Wie kam es zu der Entscheidung nach Iserlohn zu wechseln?
Justin Florek
: „Ich kenne Iserlohn zwar noch nicht so gut, aber ich habe mich im Vorfeld informiert und viele positive Dinge über Deutschland, die DEL und die Stadt gehört. Es soll eine sehr angenehme Atmosphäre in der Organisation herrschen und die Fans sollen unglaublich sein. Ich freue mich jetzt schon, vor dem Publikum zu spielen und denke, dass Iserlohn auch ein guter Platz sein wird, um mit meiner Familie dort zu leben.“

Hat es lange gedauert, bis Sie davon überzeugt waren?
Florek:
„Die meiste Arbeit hatte eigentlich mein Agent, der einige Zeit mit den Roosters verhandelt hat. Erst als alles soweit klar war, habe ich mich mit Karsten Mende ausführlich unterhalten. Ich bin sehr froh über die Chance, die mir der Verein gibt und glaube, es wird sehr spannend für mich und meine Familie werden.“

War es für Sie jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um den Sprung nach Europa zu wagen?
Florek
: „Ich denke schon. Es ist einfach eine neue spannende Aufgabe, der ich mich stellen möchte. Es wird natürlich eine Weile dauern, um sich dem neuen Spielstil und der größeren Eisfläche anzupassen, aber ich hoffe, dass ich das schnell hin bekomme. Ich habe viele positive Dinge über die Deutsche Eishockey Liga gehört und weiß, dass in den letzten Jahren zahlreiche gute Spieler, auch aus Nordamerika, nach Deutschland gewechselt sind. Ich kann es kaum erwarten. Endlich beginnt jetzt die Saison."

Was würden Sie sagen, sind ihre Stärken?
Florek
: „Ich kann in jeder Situation auf das Eis gebracht werden, um meine Aufgabe zu erfüllen. Prinzipiell halte ich mich in der Offensivzone vor dem gegnerischen Tor auf. Da ich groß gewachsen bin, liebe ich den Zweikampf vor dem Torhüter und die Jagd nach den Rebounds. Darüber hinaus kämpfe ich auch an der Bande um jeden Puck. Ich bin aber auch ein defensiv denkender Stürmer, der es liebt, in Unterzahl zu spielen, weil manchmal auch dies ein entscheidender Punkt zum Sieg sein kann. Ich gebe jeden Tag 100 Prozent und möchte gerne ein Führungsspieler auf und abseits des Eises sein.“

Warum tragen Sie in Iserlohn die Rückennummer 18?
Florek
: „Die Nummer hatte ich bereits zu meiner Collegezeit und auch während vier meiner fünf Profijahre. Die 18 hat für mich eine besondere Bedeutung, weil viele Dinge an einem 18. passiert sind. Ich habe am 18. Mai Geburtstag, meine Tochter wurde am 18. Februar geboren und meine Frau und ich haben am 18. August geheiratet.“ Justin Florek hat bereits einige Treffer in der Vorbereitung für die Sauerländer erzielt. Foto: Günther
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