DRK Kreisversammlung beschloss Aufgabenschwerpunkt 2014

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Das Foto zeigt von links: Dr. Armin Lünterbusch, den neuen Justitiar Professor Dr. Dirk Stalinski, Johannes Gie-sen und Schatzmeister Rudi van Zoggel. (Foto: DRK)
Zur Kreisversammlung kamen 26 Delegierte und Mitarbeiter aus den Städten und Gemeinden des Kreises Kleve in die Begegnungsstätte im Kreisverbandszentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Kleve-Geldern, in Kleve.

Sie legten die Hauptaufgabenfelder für das neue Jahr 2014 fest und zogen Bilanz für das Jahr 2012.

DRK-Kreisvorsitzender Dr. Armin Lünterbusch erinnerte im Jahresbericht des Vorstandes an die ersten Gründungen des Roten Kreuzes auf deutschem Boden im Jahre 1863.

Geschäftsführer Franz Lück erläuterte den umfangreichen für 2012 erstellten Geschäftsbericht. 8.727 Mitglieder unterstützen den Freien Wohlfahrtsverband /Hilfsorganisation, 428 davon als ehrenamtliche aktive Mitarbeiter/innen in Rotkreuzgemeinschaften. 17.414 Lebensretter förderten den Blutspendedienst. 244 Mal transportierte die Hilfsorganisation lebensrettende Blutkonserven zu allen Krankenhäusern im Kreis Kleve. 2.500 Menschen wurden in Lebensrettenden Sofort-maßnahmen, Erste Hilfe-Grundausbildung, Betriebshelfer- oder EH-Training aus- und fortgebildet. 13 junge Frauen und Männer wurden zu Schwesternhelferinnen/Pflegediensthelfern ausgebildet. In 12.052 Einsatzstunden legten ehrenamtliche Sanitäter/innen Verbän-de an und erbrachten andere Erste-Hilfe-Leistungen.

12.234 Menschen halfen mit vier Geschirrspülmobilen umweltfreundlich zu handeln mit Mehrweggeschirr bei unterschiedlichen Veranstaltungen. 613 kranke, alte und pflegebedürftige Menschen konnten zum Jahresende in ihrer Wohnung liebevoll von 72 Rotkreuz-Schwestern gepflegt werden. 9.741 Mal beförderten 12 Spezialfahrzeuge Rollstuhlfahrer und legten dabei 229.591 km zurück. 16.639 Notrufmeldungen bearbeitete die HausNotruf-Zentrale. In 316 Fällen vermittelte sie lebensrettende Hilfen. Allein im Kreis Kleve sind rund 800 allein lebende Menschen mit diesem große Sicherheit gebenden Rotkreuzdienst verbunden. 91 Senioren verreisten in froher Gemeinschaft mit dem Freien Wohlfahrtsverband zur Erholung. 15 junge Menschen leisten zurzeit verantwortungsbewusst ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Freiwilligendienst beim DRK. In vier Altentagesstätten treffen sich regelmäßig Senioren zum freundschaftlichen Informationsaustausch bei Kaffee und Kuchen und unterhaltsamem Programm.

Sparkassendirektor Rudi van Zoggel (ehrenamtlich Schatzmeister im Kreisverband) erläuterte die Gewinn- und Verlustrechnung aus dem vom Steuerberater aufgestellten Jahresabschluss, welcher von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft worden war. Der wiederum ausgeglichene Wirtschaftsplan für 2014 soll weiterhin dazu beitragen, dass die finanziellen Ver-hältnisse beim DRK geordnet bleiben. Einstimmig wurde der Vorstand nach Anhörung der Rechnungs-prüfer für das positive Jahresergebnis des letzten Jah-res entlastet.

Dr. Armin Lünterbusch dankte den fördernden Spendern und aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern für die engagierte Mitarbeit: „Ich bitte Sie: Führen Sie Ihre Arbeit zum Wohl der Menschen, die Hilfe benötigen, auch weiterhin mit Energie, Hingabe und Weitsicht fort. Ich danke allen ehrenamtlichen und haupt- oder nebenberuflichen Mitarbeitern/innen für ihren großen Einsatz.“

Hauptaufgabenfelder werden auch 2014 die Jugendverbandsarbeit, das soziale Engagement für kranke, alte und behinderte Menschen sein ebenso wie Hilfen für in Lebensnot geratene, Blutspendedienst, HausNotrufdienst sowie die Mitwirkung im Katastrophenschutz. Diese sind traditionelle Aufgabenschwerpunkte von ehrenamtlichen, aktiven Mitgliedern.

Nach 25-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Vorsitzender des Kreisverbandes scheidet Dr. Armin Lünter-busch aus Altersgründen aus dem Vorstand aus. Stell-vertreter Bürgermeister a. D. Johannes Giesen zeichnete ihn mit der silbernen DRK-Ehrennadel und Auszeichnungsspange aus. Er tritt die Nachfolge von Dr. Lünterbusch an. Ebenfalls aus Altersgründen schied Dr. Ulf Hientzsch als Justitiar aus dem Vorstand. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Professor Dr. Dirk Stalinski.

Dr. Lünterbusch überreichte die höchste DRK-Auszeichnung des Landesverbandes an Bürgermeister a. D. Johannes Giesen, Straelen, Sparkassendirektor Rudi van Zoggel, Kleve, und berichtete von der Verleihung an den Direktor des Amtsgerichts a. D. Dr. Ulf Hientzsch, Kleve.
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