Frischer Glanz in alten Räumen

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Freude über den Preis: Sabine Ganser von der Netzgruppe Kleve e.V. (Mitte) und eine Bewohnerin freuen sich über die frische Farbe an den Wänden. Die beiden Maler Boris Does (rechts) und Selahattin Kozik (zweiter von rechts) haben die Räume in einem Haus der Netzgruppe gestrichen. Der Jury, die für die Preisvergabe zuständig war, gehörten unter anderem Helmut Tönnissen (links) und Wilfried Röth (obere Reihe, zweiter von links) als Vertreter des Wirtschaftsforums Kleverland und Peter Janßen Junior (vorne link
Frische Farbe für die Netzgruppe Kleve e.V.: Der Malerbetrieb Peter und Josef Janßen aus Kleve-Kellen hat den Preis „Farbe bekennen“ eingelöst. „Die beiden Maler waren so schnell, die haben fast das ganze Haus gestrichen“, freute sich Sabine Ganser, Pädagogische Mitarbeiterin der Netzgruppe. Die Initiative, die seit 2004 Räumlichkeiten an der Stechbahn nutzt, hat den Preis gewonnen. Die Netzgruppe betreut seit mehr als 30 Jahren junge Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenslagen – auf ehrenamtlicher Basis.
Der Malerbetrieb Peter und Josef Janßen hat 2012 den Klever Unternehmerpreis gewonnen und dies zum Anlass genommen, selbst einen Preis auszuloben. Soziale und gemeinnützige Einrichtungen oder Vereine im Kleverland konnten sich um Malerarbeiten im Wert von 5.000 Euro bewerben. Unter den Einsendungen hat eine Jury, der unter anderem Kleves Bürgermeister Theo Brauer sowie für das Wirtschaftsforum Kleverland der Vorsitzende Wilfried Röth und der Geschäftsführer Helmut Tönnissen angehören, sich für die Netzgruppe entschieden.
Bewerbungen für das nächste Jahr werden bereits entgegengenommen. „Die Bewerber, die in diesem Jahr nicht zum Zuge gekommen sind, haben nächstes Jahr wieder die gleiche Chance“, erklärt Initiator Peter Janßen Junior. „Ich kann nur jedem empfehlen, mitzumachen“, so Sabine Ganser. Für die Netzgruppe sei der Preis mehr als willkommen gewesen, die Umsetzung habe ihre Erwartungen deutlich übertroffen. „Wir freuen uns sehr, dass aus dem Klever Unternehmerpreis eine solche Initiative hervorgegangen ist“, betonte Wilfried Röth.
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