Erfolgreich arbeiten im Nachbarland

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Landrat Wolfgang Spreen machte sich vom grenzüberschreitenden Arbeitsförderungsprojekt ein Bild. (Foto: Kreisverwaltung)
Erfolgreich arbeiten im Nachbarland. Unter diesem Motto startete vor vier Wochen das grenzüberschreitende Pilotprojekt „Aktiv über die Grenze 2.0“. Arbeitsmarktakteure wie das Jobcenter Kreis Kleve auf deutscher Seite und der regionale sociale dienst RSD de liemers wie auch die Gemeinde Overbetuwe auf niederländischer Seite entwickelten die Idee zu diesem Projekt. Unterstützt werden sie durch die Euregio und den Bildungsträger Theodor-Brauer-Haus.

Landrat Wolfgang Spreen besuchte die Projektteilnehmer im ge-meinsamen Trainingscenter, in dem 10 deutsche und 10 nieder-ländische Arbeitsuchende in kulturellen, rechtlichen und sprachli-chen Besonderheiten geschult werden. „Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sollte die Grenze für Arbeitsuchende keine Rolle mehr spielen. Mit dem Wissen über die Regeln und Gewohnheiten im jeweiligen Nachbarland sind die typischen Hürden genommen und gute Voraussetzungen für eine Arbeitsaufnahme im Nachbarland geschaffen“, so Landrat Wolfgang Spreen.

Die Projektteilnehmer erwarten mit Spannung den zweiten Teil ih-res Trainings. Bereits in der kommenden Woche startet die vierwö-chige Praxisphase, in der die Teilnehmer das Arbeitsleben im Nachbarland kennenlernen werden. Von den guten Arbeitgeber-kontakten des Theodor-Brauer-Hauses, das auf langjährige grenz-überschreitende Vermittlungsarbeit zurückgreifen kann, können die deutschen Teilnehmer nun profitieren.

Die beteiligten Jobcenter Kreis Kleve, Kleve und Emmerich am Rhein legen großen Wert darauf, dass durch dieses Pilotprojekt nachhaltige Netzwerke ins Nachbarland entstehen, mit Vorteilen für die Arbeitsuchenden und den Arbeitsmarkt.Im Rahmen einer Ab-schlussveranstaltung Mitte November werden die Teilnehmer ein Zertifikat über die grenzüberschreitende Qualifikation erhalten.
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