Propst behält sich weitere Schritte gegen Spätling vor

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Propst Johannes Mecking (Foto: Kreis Kleve)
Zum Auftreten von Pfarrer Paul Spätling bei der Pediga-Demonstration am Montag in Duisburg gibt es auch eine Stellungnahme der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Kleve

Kaplan Michael Berentzen und Wolfgang Böhmer, stellvertretender Kirchenvorstand, schreiben in Vertretung von Propst Johannes Mecking:

"Die Kirchengemeinde, insbesondere das Seelsorgeteam und die leitenden Gremien, distanzieren sich von jeglicher Sympathie mit der Pegida-Bewegung.

Im Gegenteil haben sich zahlreiche Gemeindemitglieder außerordentlich hilfsbereit und tatkräftig in Bezug auf in Kleve ankommende Flüchtlinge gezeigt.

Pfarrer Paul Spätling ist weder Mitglied des Seelsorgeteams noch der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt Kleve.

Die Kirchengemeinde stellt lediglich eine Kirche zur Verfügung, in der einmal in der Woche am Sonntag die Messe im außerordentlichen Ritus zelebriert wird. Zudem findet einmal im Monat ein so genanntes „Zönakel" in dieser Spiritualitätsform statt. Beides ist ein spirituelles Angebot auf regionaler Ebene, unabhängig vom Gemeindeangebot und wird von einer kleinen Anzahl von Menschen in und um Kleve wahrgenommen. In der Regel steht Pfarrer Paul Spätling der Messe und dem "Zönakel" vor.

Neben dem Predigtverbot des Bischofs Dr. Genn behält sich Propst Mecking, der zur Zeit im Urlaub ist, in Rücksprache mit dem Bistum weitere Schritte als zuständiger Ortspfarrer vor."
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