Kreisverwaltung empfiehlt Grippeschutzimpfung: "Wir kommen der Grippe zuvor“

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Kleve: Kreisverwaltung | I

n den kommenden Wochen und Monaten steigt das Risiko, an einer Virusgrippe zu erkranken. Deshalb empfiehlt die Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung Kleve eine rechtzeitige Schutzimpfung gegen Grippeviren.

Besonders wichtig ist die Grippeschutzimpfung für Menschen über 60 Jahre, chronisch kranke Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie für medizinisches Personal. Deutschlandweit nimmt nur etwa jeder Zweite über 60 das Angebot zur Grippeschutzimpfung wahr. Auch wenn nicht alle Menschen einen 100-prozentigen Schutz durch die Impfung erlangen, wird der Anteil an schweren Grippeerkrankungen jedoch durch eine hohe Impfquote verringert. Insbesondere ältere und chronisch kranke Menschen profitieren von der Grippeschutzimpfung, denn bei diesen Personen treten sehr viel häufiger als bei jüngeren Menschen Komplikationen im Rahmen einer Grippeerkrankung auf, insbesondere Kreislaufstörungen und Lungenentzündungen. Darüber hinaus nutzt diese Impfung auch Berufstätigen mit häufigem Menschenkontakt, denn sie erkranken dann weniger oft. Ferner verbreiten sie das Virus dann seltener, denn ein mit Influenzaviren infizierter Mensch ist schon bei Beginn der ersten Krankheitssymptome für weitere vier bis fünf Tage ansteckend.

Grippe oder Erkältung?


Eine echte Influenzagrippe zeichnet sich im Vergleich zu anderen Virusinfektionen der Atemwege durch ihren plötzlichen Beginn mit hohem Fieber, Reizhusten, starken Kopfschmerzen, oft Gliederschmerzen und allgemeinem Schwächegefühl aus. In den letzten Jahren begann die Grippewelle in Deutschland meist im Januar und dauerte 14 bis 18 Wochen. Der Grippeimpfstoff wird regelmäßig angepasst, da sich die Influenzaviren immer wieder ändern. Der Impfstoff besteht regelmäßig aus mindestens drei Impfstoffkomponenten gegen die Influenza-A Viren H1N1 und H3N2 und gegen Influenza B-Viren. In der letzten „Grippesaison“ wurden rund 70.000 Grippeerkrankungen in Deutschland gemeldet, im Kreis Kleve waren es 47 Fälle. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um die per Virusnachweis registrierten Fälle, die damit nur die „Spitze des Eisbergs“ der Erkrankungswelle zeigen. „Wir kommen der Grippe zuvor“ ist eine aktuelle gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert-Koch-Instituts überschrieben, die viele Informationen liefert, um Wissens- und Impflücken zu schließen.

Die Kreisverwaltung weist auf weitere Schutzmaßnahmen hin, die geimpfte und nicht geimpfte Personen einhalten sollten, um eine Ansteckung zu verhindern. Wichtig ist das Abstandhalten zu Personen mit einer akuten Atemwegserkrankung. Außerdem kann regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife vor Infektionen schützen. Ferner sollte in die Ellenbeuge oder ein Taschentuch gehustet oder geniest werden und Räume regelmäßig gelüftet werden.
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Walli Peters aus Bedburg-Hau | 08.11.2015 | 00:27  
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