VBE fordert Fürsorge gegenüber Schülern, Lehrern und Eltern ein

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Die Mitglieder des Verband Bildung und Erziehung, VBE, Kreis Kleve, kamen zur Mitgliederversammlung zusammen. (Foto: VBE)

Kleverland. Der VBE-Kreisvorstand hatte seine Mitglieder zur jährlichen Versammlung mit Neuwahlen eingeladen. Den Höhepunkt bildete der Vortrag des Bundes- und Landesvorsitzenden Udo Beckmann. Er berichtete über schul- und bildungspolitische Entwicklungen in NRW.

Die herausfordernden Bereiche: minderjährige Flüchtlinge (Lehrer für Deutsch als Fremd- und als Zweitsprache sind nicht ausgebildet und stehen nicht zur Verfügung!), Inklusion, Weiterqualifizierung und Medienkompetenz waren dabei die Schwerpunktthemen. Herr Beckmann machte deutlich, dass endlich Schluss sein müsse mit der mangelhaften Ausstattung (personell und sächlich) der Bildungseinrichtungen. „Ich kann neue und personalintensive Konzepte nicht ausschließlich über Demografiegewinne mit heißer Nadel stricken“, so der Vorsitzende. Da sei auch eindeutig eine Fürsorgepflicht den SchülerInnen, den LehrerInnen und den Eltern gegenüber gefordert und nicht zum Nulltarif zu haben. Der VBE hat - und wird sich auch weiterhin massiv für Qualität vor Quantität in allen Bereichen einsetzen.

Gemeinsames Lernen

Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren: das Gemeinsame Lernen, Seiteneinsteigerklassen, Schulleitungsbesetzung, Gleiche Arbeit-gleicher Lohn, die Fachlehrerbesoldung und ein schulbezogener Sozial-Index. „Alle diese Themen sind gerade für den Flächenkreis Kleve mit seiner Randlage besondere Problemfelder. Vor diesem Hintergrund gilt allen Pädagogen ein großes Dankeschön für ihren besonderen Einsatz über das Maß hinaus“, so der im Amt bestätigte Kreisvorsitzende Jens Willmeroth.

Weiter Vorstandsmitglieder sind: Steffi Wilbert, Eva van Eickels, Christoph Grefer Johannes Wilmsalle Grundschule) Gabriele Janicki (Hauptschule), Karl Buntenbroich (Seniorenvertretung) Bernd Lindenau und Gertrud Kersten (Förderschule).
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