Der 18. Mai ist gekommen und die Ateliers sind offen!

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Karikatur von K.P.M.Wulff zur Aktion offene Ateliers in Lünen am 18. Mai 2014
 
Plan der offenen Künstlerateliers am 18.Mai 2014 von 12:00 bis 18:00 uhr
  Lünen: Persiluhrpassage | Am Sonntag, den 18. Mai 2014, öffnen Lüner Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers von ca. 12:00 bis 18:00 Uhr.
Alle die wissen wollen, wie Kunst gemacht wird und wer welche Kunst wie macht, sind eingeladen das Angebot der offenen Ateliers anzunehmen und herein zu schauen. Die Aktion der Künstlergruppe "offene Ateliers Lünen" beginnt um 11:00 vor der Art-Eck-Galerie in der Persiluhrpassage, Münsterstraße 21, 44534 Lünen , gleich gegenüber von der Bullenplastik. Der Beigeordnete der Stadt Lünen, Herr Müller-Baß wird dann die anwesenden Gäste und die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler und begrüßen. Und dann wird es um 12:00 mit den geführten Fahradtouren losgehen, es ist da eine Verweildauer von ca. 20 Minuten pro Atelier angedacht. Das werden dann so 30 km insgesamt bedeuten.
Weitere Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern sind in einem Faltblatt zu erfahren, das im Kulturbüro(Hansesaal), bei der Art-Eck-Galerie (Persiluhrpassage) und noch an einigen anderen Orten ausliegt. Informationen sind auch über die WebSite > www.offene-ateliers-luenen.de < zu erfahren.
Das Kennzeichen für ein offenes Atelier ist ein davor aufgestellter roter Stuhl. Dazu kommt noch eine Nummer, von (01) bis (13), welche den Standort auf der Übersichtsskizze im Faltblatt deutlich macht.

Ria Maris (01) thematesiert in ihren Arbeiten die Vermittlung von Lebensentwürfen durch Kunst. Dieses ist Ria Maris auch Anliegen bei Ihre Tätigkeit an der Jugendkunstschule JuK in Lüdinghausen. Sie wird Ihre Arbeit im temporären Atelier in der Art-Eck-Galerie vorstellen.
Bärbel Sprzagala (01) porträtiert Städte und findet dafür in den Bildern ihre ganz individuelle Erzählform. Das wandelt sich mal, und findet zurück und ist doch geeignet zu erkennen. Da war ich doch schon mal, das ist doch ...? Ja das kann Ihnen passieren, wenn Sie vor so einen Stadtbild stehen. Probieren Sie es im temporären Atelier in der Art-Eck-Galerie.
Simone Prothmann und Sigfried Krüger (02) gestalten virtuelle Räume, die sie mittels Fotokunst dokumentieren. Somit kann man ihre Kunstarbeit unmittelbar erfahren und begleiten. Ihre Arbeit führt sie zu vielen fremden Orten, oder uns bekannten Orten, die wir so noch nicht kennen gelernt haben. Das können wir jetzt dort im Atelier tun.
Sabine Klemp (03) hat gerade den Siebdruck für sich entdeckt und ist voll beim experimentieren. Als Bildhauerin ist es eine neue Erfahrung im zweidimensionalen zu arbeiten. Aber der Raum und seine Darstellung im Material ist auch da das Thema. Das hört nicht auf und ist spannend es zu erleben.
Dr. Bernhard Meyer (04) wühlt sich durch die Lebensproblematik in der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Bildsprachen der Vergangenheit. Es treibt da aber zum Jetzt in der Zeit hin und zu der Frage, wie weiter? Das zu sehen ist spannend! Außerdem ist er der Experte für die südmünsterländische Beutelrobbe.
Klaus Möller und Lee Sook Hübscher (05) haben das weiteste offene Atelier in Selm, weil sie von Lünen dort hin verzogen sind, aber von Anfang an Mitglied in der Künstlergruppe "offene Ateliers Lünen" sind. Machen Sie sich aber auf den Weg, wenn Sie das künstlerische Fotografieren interessiert und wie man zum digital bearbeiteten Bild findet, kann Ihnen Klaus Möller als Lehrbeauftragter für künstlerische Fotografie zeigen. Wenn Korea für Sie eine interessante Angelegenheit ist, dann müssen Sie die Arbeiten von Lee Sook Hübscher gesehen haben, die zwar ganz heutig sind, aber auf der Grundlage einer alten und dennoch lebendigen Tradition aufbauen.
Heinz Brück (06) findet seine Bildsprache in der intuitiven Auseinandersetzung eines Problems auf der Leinwand. Er beginnt, und das malen bringt nach und nach Form und Ordnung in das Gedankenchaos. Das ist schwere Arbeit und Vergnügen auch, sonst würde er es nicht tun. Es gibt eine Bildverlosung unter den Besuchern.
Uwe Gegenmantel (07) ist der aktuelle Kulturpreisträger der Stadt Lünen, beglückwünschen Sie ihn in seinem Atelier dazu und sich selbst auch, da Sie diese Bilder gefunden haben. Hier, wo mit der Farbe gedacht wird, wo Lebenserinnerungen gestaltet sind, wirklich festgehalten werden, da läßt es sich auch wahrlich darüber reden. Seit vielen Jahren vermittelt Uwe Gegenmantel dieses so Arbeiten am Bild als Dozent an der VHS Lünen weiter.
Christine Goldberg (08) zitiert für Ihre Bildarbeit die sie umgebene Natur herbei, und es gelingen ihr virtuose Abbilder dieser Natur. Da bereitet es einem schon Genuß, so einfach davor zu stehen, so einfaches Ansehen ihrer Kunstwerke. Das ist schon viel in dieser Zeit. Wie macht Sie das? Einfach mal hingehen und schauen.
Petra Klein (09) gestaltet Landschaften, auch bei ihren Menschenbildern. Da ist vieles scheinbar flüchtig, unscharf, aber hier vermittelt die Form die Erkenntnis, daß vieles heute erst aus dem Undeutlichen hervorgeholt werden muß um erkennbar zu werden. Wie man das macht, welche Erfahrungen es braucht, vermittelt sie auch in ihren Malkursen bereitwillig weiter.
Christel Eisenkolb (10) erzählt in ihren Bildern farbige Geschichten. Denen kann man sich überlassen, ohne die Angst, aus deren Labyrinthischen nicht wieder heraus zu finden. Es macht aber auch Spaß darin zu verweilen.
Annette Aprill-Manns (11) findet die Themen für ihre bildnerische Arbeit u.a. in Texten, die sie auch in Ihren Bildern einbringt. Es sind aber auch die vielen Tierbilder ein wichtiges Thema. Wenn beides zusammen kommt, kann das schon mal der Anlaß für Komisches sein. Schauen Sie mal nach den Mopsgedichtbildern.
K.P.M.Wulff (12) macht ja so einiges ist den Lesern der WR/WAZ durch seine wöchentlichen Karikaturen zu Lüner Ereignissen bekannt. Seit die WR/WAZ keine eigene Redaktion mehr hat, steht nun in diese Zeit für anderes zur Verfügung. Da schreibt er Texte und zeichnet, u.a. voll besetzte Boote. Zu behaupten das in den Booten wären Flüchtlinge würde er nicht tun, dem aber auch nicht widersprechen. Fragen Sie nach, und es geht dann immer um Kunst und allem Anderen.
Gilbert Pink (13) hat sein jetziges Grundmaterial für seine Bildarbeiten in alten Kaffeesäcken gefunden. Alles was jetzt da neu ist hat so einen alten Hintergrund, ist gelebte Vergangenheit. Diese Spannung zwischen der eindeutigen Vergangenheit und der ungewissen Gegenwart ist, was da im Bild gelebt wird.
Harmen van Tuin (13) ist ein Künstler aus Zwolle, der Gilbert Pink in seinem Atelier besucht. Als Designer gestaltet er Kunstobjekte für Räume. Auch hier ist das Thema Vergangenheit und gegenwärtiges Erleben eine existenzielle Frage für seine Kunstarbeit.

Alle diese Künstlerinnen und Künstler der Künstlergruppe "offene Ateliers Lünen" sind bereit für Gespräche, Fragen, Antworten, Anregungen und haben so einiges vorbereitet und wenn sich dann noch der Kauf eines Kunstwerkes ergibt, ja dann ....!!!!
Ab 19:00 Uhr trifft sich die Künstlergruppe "offene Ateliers Lünen" mit Ihren Gästen in der Art-Eck-Galerie zu einem Abschluß der Aktion mit der Musikgruppe" Die Unbezahlbaren". Das soll dann auch nicht zu lange dauern, also nicht bis zum nächsten Morgen, aber wenn dann...!

K.P.M.Wulff / Künstlergruppe "offene Ateliers Lünen" / 27.04.14

(nf)2014
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