Haushalt 2015 verschoben – Hausaufgabenhilfe betroffen

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Rolf Möller, stv. Bürgermeister
SPD-Fraktion sucht Übergangslösung für 100 Kinder

Die SPD-Fraktion sucht weiter nach Lösungen, um wichtige Maßnahmen auch in der haushaltslosen Zeit weiterführen zu können. So ist der stellvertretende Bürgermeister Rolf Möller höchst unzufrieden darüber, dass die Hausaufgabenhilfe jetzt im März 2015 ausläuft und ein neuer Vertrag erst dann abgeschlossen werden kann, wenn der Haushalt 2015 verabschiedet und genehmigt ist. „Die Genehmigung“, so Möller, „kommt wahrscheinlich erst im Mai/Juni und das können wir den Eltern und Kindern nicht zumuten“. Betroffen sind zwei Grundschulstandorte und eine Förderschule mit knapp 100 Kindern, die die Hausaufgabenhilfe regelmäßig in Anspruch nehmen. Für diese Kinder ist die Einrichtung immens wichtig und die berufstätigen Eltern benötigen Verlässlichkeit, um ihren Tagesablauf planen zu können. „Die Hausaufgabenhilfe ist an diesen Schulen eine notwendige Alternative zum Offenen Ganztag“, so Rolf Möller, der seine Fraktionskollegen gestern Abend noch aufforderte, sofort Gespräche zu führen, um eine Zwischenfinanzierung bis zur Haushaltsgenehmigung hinzubekommen.

Benötigt werden insgesamt etwa 10.000 Euro für die drei Schulen bis Juni 2015. Die Leistungen der Hausaufgabenhilfe sind pädagogisch enorm wertvoll und fördern zusätzlich die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. So ist diese Einrichtung durch die große Resonanz zu einem festen Bestandteil an den Schulen geworden, in der die Kinder zum selbstständigen Arbeiten angeregt werden, das Gelernte vertiefen und dabei lernen Prioritäten setzen zu müssen. „Diese Arbeit muss kontinuierlich weitergeführt werden, das sind wir den Kindern schuldig“, so Möller abschließend.
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Petra Klimek
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