Lükaz-Verantwortliche: Kein Kurswechsel geplant

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Mit rund 30 Interessierten besichtigte die GFL-Ratsfraktion das Lükaz. Der Termin war bereits vor Wochen geplant. Der Fachbereichsleiter Ludger Trepper stellte ohne wenn und aber klar, dass es für das Lükaz keinen grundlegenden Kurswechsel geben wird.
Das Lüner Kultur- und Aktionszentrum Lükaz habe sich in den vergangenen Jahren einen guten Ruf in Lünen und Umgebung erarbeitet. Deshalb gebe es keinen Grund, die Konzeption des Hauses zu verändern. Diese Botschaft verkündeten Jugend-Fachdezernent Ludger Trepper und Lükaz-Mitarbeiter Thomas Stroscher am Freitag Abend (4. November). Anlass für ihre Statements, hinter die sie mehrfach Ausrufezeichen setzten, war der Besuch der GFL-Ratsfraktion in Begleitung zahlreicher junger GFL-Mitglieder und –Freunde. Sie alle hörten wiederholt: Ein neues Konzept für das Lükaz gebe es nicht.

Nach einem Rundgang durch die Räume schloss sich eine intensive Diskussion über die Angebote und Zielgruppen des Lükaz an. Dann folgte die Frage: Steht die Abberufung von Lükaz-Leiter Martin Raudszus für eine Kursänderung? Nein, betonte Fachbereichsleiter Ludger Trepper mehrfach: „Die Gründe für diese Personalentscheidung bleiben intern. Es gibt kein neues Konzept.“ Das gesamte Team arbeite inhaltlich unverändert – also ohne neue Zielvorgaben. Das werde auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Trepper weiter: Wer auch immer als neuer Leiter komme – sicher bringe diese Person eigene Impulse mit. Diese Ideen müssten dann im Team besprochen werden. Trepper zeigte sich verärgert über die aktuelle „Diskussion mit öffentlichen geäußerten Gerüchten und Mutmaßungen“. Diese Gerüchteküche schade dem guten Image des Hauses. Das Lükaz wolle auch in Zukunft für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Bewährtes und Neues anbieten.

Nach dem Lükaz-Besuch zogen GFL-Fraktionsvorsitzender Johannes Hofnagel und GFL-Jugend-Politiker Kunibert Kampmann ein erstes Fazit. Danach sei das Lükaz mit seinen derzeitigen Angeboten eine attraktive Einrichtung für die Stadt. Deshalb werde man bei den aktuellen Haushaltsberatungen für das Jahr 2017 darauf achten, dass der Etat des Hauses möglichst nicht gekürzt werde. Sofern Korrekturen am Konzept der Einrichtung anstünden, müssten diese zuvor in Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit diskutiert werden.
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