„Runder Tisch“ Münsterstraße

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Lünen: Persiluhr-Passage Lünen | Als das „vergessene Quartier“ haben die Anlieger der Münsterstraße ihr Umfeld mit Blick auf manche trostlose Zustände bezeichnet. Das sollte sich ändern. Ortsbegehungen mit Kritik und Anregungen sowie eine Versammlung mit heftigen Diskussionen im Grubenwehrheim folgten. Mit dem Ergebnis, dass die SPD Lünen-Nord am 22. Januar in der Versammlung bereits vollmundig ankündigte in den nächsten Wochen zu einem Runden Tisch einzuladen. Doch bei der Ankündigung blieb es. 16 Wochen warten nun wieder auf die interessierten Anwohner und Bürger auf die Einladung der SPD. Also doch ein „vergessenes Quartier“?

Die GFL fordert die SPD auf, nun endlich die Absprache aus den Gesprächen im Januar einzuhalten und endlich den Runden Tisch zu starten. Anscheinend geht die SPD aber sogar im Wahlkampf schon wieder auf Tauchstation.

In der Zwischenzeit passierte tatsächlich etwas, bspw. die Reparaturen am Radweg. Die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) haben in den letzten Wochen als erste Verbesserung die von Baumwurzeln hoch gedrückten Radwege halbwegs geebnet. Gut gemeint, aber schlecht gemacht. Die Anlieger und auch die GFL-Ratskandidatinnen und -kandidaten Sabine Gellißen, Susanne Großkrüger und Jürgen Kleine-Frauns waren erfreut, dass sich jetzt endlich etwas tut in der Münsterstraße. Über das Ergebnis sind sie aber nach genauer Betrachtung enttäuscht.

Denn die WBL-Kolonne hat die Platten neben den Bäumen aufgenommen, aber dann nicht wieder eingesetzt, weil sie wahrscheinlich die Wurzeln schonen wollten. Statt mit Platten wurden die Radwege mit Splitt befestigt. Keine ideale Lösung, stellten Anwohner und GFL-Ratsherr Wolfgang Manns bei einem Rundgang in den letzten Tagen fest.

Der Splitt hat sich schnell durch das Überfahren verteilt. Er ist zudem für Radfahrer bei zügigem Tempo nicht ungefährlich, weil sie beim Bremsen wegrutschen können. Die Anlieger fragen sich nun, ob der Splitt nur ein Provisorium darstellen oder eine endgültige Lösung sein soll. Dann wäre es leider eine schlechte.
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