SPD-Fraktion – Präventive Maßnahmen im Jugendbereich stärken

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Einrichtung weiterer „Haltestellen“

Die SPD-Fraktion fordert neben der Präventiv-Maßnahme „Frühe Hilfen“ einen weiteren Baustein vorsorglicher Jugendarbeit in Form weiterer Einrichtungen von „Haltestellen“ nach dem Vorbild im Stadtteil Brambauer. Es handelt sich um Anlaufpunkte für Eltern, Jugendliche und Kinder. Hier gibt es Unterstützung, Informationen und Beratung. Eltern erhalten umfassende und kompetente Hilfen zur Bewältigung des familiären Alltages. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erfahren Unterstützung und Beratung z.B. „Im Umgang mit Gleichaltrigen, bei der Stärkung des Selbstbewusstseins, in den Bereichen Schule und Ausbildung“. Gerade für Jugendliche ist es wichtig zu wissen, dass man auch ohne die Eltern eine Beratungsstelle aufsuchen kann. Die Schwierigkeiten haben unterschiedliche Ursachen.
Die verschiedenen Probleme und Auffälligkeiten sind Ausdruck von Beeinträchtigungen, die Kinder und Jugendliche offenbar nicht angemessen bewältigen können. So kann es in einer Familie unterschiedliche Konfliktbereiche geben. Aber nicht allein Schwierigkeiten im Zusammenleben von Kindern und Eltern beeinträchtigen Kinder und Jugendliche. Kinder, die im Kindergarten oder in der Schule auffallen, können damit Probleme in der Familie ausdrücken oder ihr Unbehagen mit der betreffenden Einrichtung – Schule oder Ausbildungs-stätte. Sie fühlen sich vielleicht von der Erzieherin oder dem Lehrer nicht angenommen, oder sie sind überfordert.

Diese Anlaufpunkte sollen dann - neben der vorsorglichen Prävention - als Baustein der dezentralen Jugendarbeit dienen. Auch diese Forderung fließt in die Haushaltsberatungen ein.


i.A. Petra Klimek
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