41. Lüner Hallenstadtmeisterschaft: Der neue Hallenkönig heißt Lüner SV

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Man of the Match: Ricardo Ribeiro (l.) traf im Finale für den Lüner SV gleich drei Mal. Hier wird sein sensationelles Hackentrick-Tor zum 4:2 bejubelt.
Am Ende war man sich einig: Der Lüner SV gewann die 41. Auflage der Lüner Hallenstadtmeisterschaft verdient, dennoch war es ein hartes Stück Arbeit für das Team von Mario Plechaty.

Denn Finalgegner Westfalia Wethmar hielt technisch und kämpferisch ordentlich mit. Landesligist Lüner SV musste alles geben, um den Bezirksligisten zu bezwingen. Am Ende stand es 4:2 für die Rot-Weißen, die damit seit 2005 erstmals wieder den Hallentitel bejubeln konnten.

Spannend verliefen auch die beiden Halbfinalpartien. Wethmar schlug den SV Preußen mit 3:2. Das entscheidende Tor für Wethmar fiel erst 30 Sekunden vor Abpfiff.

Im anderen Halbfinale traf der Lüner SV auf den B-Ligisten BV Lünen. Der wurde seiner Geheimfavoritenrolle gerecht und spielte ordentlich mit. Kurz vor dem Ende hatte der BV aus einem 1:4 noch ein 3:4 gemacht, doch zum Ausgleich reichte es in der letzten Minute nicht mehr, der Lüner SV schenkte den alles riskierenden Geistern des BV Lünen noch zwei Tore ein.

Bereits in der Vorrunde waren BW Alstedde und VfB Lünen ausgeschieden.

Mario Plechaty (Trainer Lüner SV): "Man kann ja als Lüner SV eigentlich nur bei der Hallenstadtmeisterschaft verlieren, alle erwarten den Titel, der Druck ist enorm. Umso positiver war es dann zu sehen, wie gut es das Team gemacht hat. Wenn man dazu noch bedenkt, wie jung die Truppe auf dem Platz war, gerade bei der Endrunde.

Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und souverän gewonnen. Das Team ist mit dem Druck nach leicht nervösem Start in der Gruppenphase super umgegangen. Ich habe mich für die Mannschaft und viele weitere Leute im Verein gefreut. Da habe ich erst mal gemerkt, wie wichtig vielen der Hallentitel ist. Für mich als Trainer ist das eher Spaß, wichtiger ist die Saison. Trotzdem nehmen wir viele gute Sachen mit.

Ricardo Ribeiro und Sascha Rammel, die ich zuletzt auch ein bisschen kritisiert habe, haben wirklich sehr gut gespielt. Ich hoffe, dass das auch ein Schub für draußen sein wird.

Was ich persönlich nicht schön fand, dass einige in der Halle bei der Siegerehrung gebuht haben. Das muss nicht sein."

Bei den Frauen setzte sich der TuS Niederaden souverän durch. Im Modus Jeder-gegen-Jeden war das Team einfach nicht zu schlagen, gewann gegen den VfB Lünen 3:1, gegen den Lüner SV mit 6:0 und gegen BV Brambauer 4:0. Zweiter in der Tabelle wurde BV Brambauer vor VfB Lünen und dem Lüner SV.

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