Borussia Dortmund und Norwich City beim Lüner SV!

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Patrick Fritsch Foto: Janning
LÜNEN. 17. Juli, Stadion Kampfbahn Schwansbell. Das wird auf dem Naturrasen ein großer Fußball-Festtag beim Lüner SV. Zu Gast sind drei Top-Teams. Bundesligist Borussia Dortmund um seinen neuen Trainer Lucien Favre tritt mit einem Teil seiner Erstvertretung an. Weiter schicken die Borussen zu einem Test ihre Regionalliga-Zweite um Coach Jan Siewert ins Rennen.
Co-Trainer dieser U23 ist der Ex-LSVer David Solga. Im Sturm spielt der Lüner Philipp Hanke, in der Abwehr der Borker Patrick Fritsch, Sohn des Ex-LSVers Volker Fritsch. Dieses Team misst seine Kräfte gegen den Gastgeber, Westfalenligist Lüner SV. Anpfiff dieser Begegnung soll um 18 Uhr sein.
Im ersten Spiel des Tages, Beginn soll um 14.30 Uhr sein, trifft die Profi/U23-Auswahl des BVB auf den englischen 2.-Ligisten (Football League Championship) auf Norwich City. Dieser Klub schloss die letzte Saison in einer 24er Liga mit einem ordentlichen 14. Rang ab.
Trainer ist Daniel Farke, einst Stürmer und Trainer des SV Lippstadt. Von 2015 bis 2017 coachte der heute 41 Jahre alte Kicker die Zweitvertretung der Dortmunder. Den Lüner SV kennt Farke noch aus seiner aktiven Zeit als Spieler. Am 13. Mai 2001 sicherte sich Lippstadt vor eigenen Fans mit einem 3:0 über den Lüner SV den Klassenerhalt in der Oberliga. Alle drei Treffer erzielte Farke. Der LSV schloss damals seine Oberliga-Saison mit Rang sieben ab - einem Erfolg, von dem derzeit nur geträumt werden kann.
Norwich City, nach dem Wappentier der einstigen Weber-Gilde der Stadt, „The Cannaries“ - „Die Kanarienvögel“ benannt, sind einer der deutschesten Klubs in England. Ein halbes Dutzend Spieler sind deutsche ,teils ehemalige Bundesliga-Profis und Dortmunder Borussen So im Mittelfeld Moritz Leitner (FC Augsburg, Lazio Rom, BVB), Maro Stiepermann (VfL Bochum, BVB), sowie Verteidiger Christoph Zimmermann (BVB). Aus Braunschweig kommt Onel Lazaro Hemandez, aus Den Haag Tom Trybull, beide Mittelfeld. Für den SC Paderborn stürmte vormals Dennis Srbeny.
Ob es am Rande dieses Spiels zu ersten Gesprächen zwischen dem BVB und dem LSV über eine künftig erweiterte Nutzung des Stadions Kampfbahn Schwansbell durch die Regionalliga-Zweite der Dortmunder kommt, dazu ließ sich Lünens Vorsitzender Imdat Acar nichts entlocken. Bernd Janning
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