Empfang für Schiedsleute im Marler Rathaus „Schlichten statt richten"

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die neuen Schiedsleute Dietlind Gull (Mitte), Jörg Göritz (3.v.l.) und Josef Heinen (2. Reihe rechts) ins Rathaus eingeladen. An dem Empfang nahmen auch die stellvertretenden Bürgermeister Axel Großer (2.v.l.) und Angelika Dornebeck (6.v.l.) sowie ehemalige Schiedsleute und Mitarbeiter des zuständigen Fachamtes teil. (Foto: Marl)

Die neuen ehrenamtlichen Schiedsleute für Marl wurden jetzt im Rathaus begrüßt und die bisherigen Schiedsmänner verabschiedet.

Schiedsleute bringen wertvolle Erfahrung mit


„Schlichten statt richten": Wenn über üppig wuchernde Sträucher am Gartenzaun oder zu lautes Hundegebell gestritten wird, es um üble Nachrede oder Rangeleien geht, sind als Schlichter die Schiedsleute gefragt. Mit der Wahl der neuen Schiedsleute hatte der Rat der Stadt Marl drei (statt bisher vier) Schiedsbezirke festgelegt.

Schiedsleute bringen wertvolle Erfahrung mit


Schiedsfrau für den Bezirk Marl II (Stadtmitte, Drewer-Süd und Hüls-Süd) ist die Juristin Dietlind Gull, die vom Rat für weitere fünf Jahre gewählt wurde. Neu mit dabei sind Jörg Göritz und Josef Heinen. Josef Heinen, der als sachkundiger Bürger mehre Jahre lang in unterschiedlichen Ratsausschüssen mitgewirkt und als Polizist insbesondere mit verkehrspolitische Themen bearbeitet hatte, ist seit dem 23. Juni Schiedsmann für den Bezirk Marl I (Alt-Marl, Polsum, Lippe, Brassert und Drewer-Nord). Jörg Görritz übernahm das Schiedsamt im Bezirk Marl III mit Hüls-Nord, Hamm, Sickingmühle, Sinsen und Lenkerbeck. Er bringt langjährige Erfahrungen als Vermessungssteiger und Berater bei bergbaulich bedingten Einwirkungen in seine neue Tätigkeit ein.

Dank an Vorgänger


Der herzliche Dank der Stadt Marl galt den bisherigen Schiedsleuten Karl-Heinz Duda (er konnte am Empfang leider nicht teilnehmen), Hermann Johannes Fuchs und Jürgen Tietz für ihr Engagement. Alle drei waren viele Jahre lang als Schiedsmänner tätigt: Hermann Johannes Fuchs bringt es 16, Jürgen Tietz auf 25 und Karl-Heinz Duda, der auch Sprecher der Marler Schiedsleute war, auf rekordverdächtige 43 Jahre. Alle drei sei es immer wieder gelungen, „dass Streithähne einander über dem Gartenzaun die Hände reichten", und dem Schiedsamt in Marl „eine hohe Akzeptanz" in der Bevölkerung zu verschaffen. Sie haben dazu beigetragen, den Rechtfrieden in unserer Stadt zu wahren und damit im Kleinen Großes geleistet.

Am Empfang im Rathaus nahmen auch die ehemaligen Schiedsmänner Ludwig Kamps und Willibald Marks teil, die bis 2012 tätig waren und noch Kontakt zu ihren Kollegen halten.
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