Marl ist "Frackingfreie Gemeinde" - Gruppe Westliches Vest des BUND regte Ratsbeschluss an

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Der Rat folgte einem Antrag und erklärte Marl mit großer Mehrheit zur „Frackingfreien Gemeinde“. Der Antrag hat den Wortlaut:
Der Rat der Stadt Marl erklärt Marl zur „Frackingfreien Gemeinde“ und unterstützt damit die Anregung von Herrn Ludger Vortmann für den BUND.
Die Stadt soll sich per Ratsbeschluss gegen das Fracking aussprechen. Das hatte die Gruppe Westliches Vest des BUND in einem Schreiben an die Stadt angeregt.

Aus der Begründung der Gruppe Westliches Vest des BUND

Die Bundesregierung hat Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, um die Förderung von Erdgas und Erdöl mittels Hydraulic Fracturing (Fracking) zu regulieren. Obwohl die Regierung den Gesetzesentwurf als „die strengsten Regeln, die es in dem Bereich jemals gab“ bezeichnet, würde er de facto der extrem risikoreichen und teuren Fracking-Technologie in Deutschland den Weg bereiten.

Fracking ist eine Hochrisikotechnologie, die mit nicht verantwortbaren Eingriffen in die Natur verbunden ist und die Lebensqualität stark beeinträchtigen könnte – etwa durch Verschmutzungen des Grund- und Trinkwassers durch verpresste Abwässer, Bohr- und Transportunfälle, Verseuchung der Böden durch Leckagen in den Rohrleitungssystemen oder zunehmende Lärm- und Schadstoffbelastungen an Förderplätzen und Zufahrtswegen.

Die Ortsgruppe, Westliches Vest des BUND, zu der die Städte Dorsten, Gladbeck, Haltern und Marl gehören, ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 "Freundinnen und Freunden der Erde". Das regelmässige Treffen ist immer am zweiten Mittwoch eines ungeraden Monats.

Der BUND versteht sich als die treibende gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Die Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt.
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Horst Rüter aus Dortmund-Süd | 21.02.2015 | 16:10  
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