Heiligabend in Marl - Umfrage

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Frohe Weihnachten allen Leserinnen und Leser und allen BürgerReportern wünscht der Stadtspiegel Marl.
 
Monika Wübbe aus Marl postet auf Lokalkompass viele tolle Bilder unter "Schnapschüsse".
 
Der Heimatverein Marl liegt ihm am Herzen, die Museumsscheune im Volkspark: Peter Hofmann,einer der ersten BürgerReporter aus Marl seit Bestehen des Portals. (Foto: privat)
794 BürgerReporter aus Marl posten auf Lokalkompass. Wir haben Marler BürgerReporterinnen und -Reporter - stellvertretend für die vielen anderen engagierten Mitmacher - gefragt, wie sie Heiligabend feiern. Es sind vier wunderbare und so ganz verschiedene Antworten, regelrechte Lesegeschichten. An dieser Stelle allenLesern un BürgerReporten schöne Weihnachten!

Von ihren Weihnachsfreuden erzählen Monika Wübbe, Peter Hofmann, Birgit Spletzer-Kyas und Siegfried Schönfeld.

Vom Bett aufs Brett
Monika Wübbe feiert so: „Ich fahre schon seit vielen Jahren über Weihnachten in die Berge zum Skilaufen. Dieses Jahr fahre ich mit meinem Ehemann in die Dolomiten /Südtirol. Dort wohnen wir auf einer schönen Hütte....umgeben von Skipisten, nach dem Motto : Vom Bett auf's Brett. Wir müssen uns auch viel bewegen, da die Küche in Südtirol hervorragend ist und es sonst zuviel Hüftgold gibt. Das Menü an Heiligabend ist immer eine Überraschung. Geschenke gibt es bei uns Weihnachten nicht, haben es schon seit Jahren mit der ganzen Familie abgeschafft. Ist sehr stressfrei.“

Herrlicher Weihnachtsschmuck
Weihnachten bei Peter Hofmann und Familie sieht so aus: „Heiligabend wird spätestens der Weihnachtsbaum geschmückt. Das mache ich mit den Kindern - wenn sie zu Hause sind. In diesem Jahr werden das Kathrin und ich übernehmen und Ute ist dann die erste kritische Betrachterin. Meistens müssen noch Kerzen und Kugeln umgesteckt und der Baum drei Mal nach rechts und vier Mal nach links gedreht werden. In diesem Jahr werden Ute und ich mit unserer Tochter Kathrin und meiner Schwiegermutter den Heiligen Abend verbringen. Unser Sohn Philipp und unsere Schwiegertochter Melissa kommen am 1. Feiertag. Mittags gibt es schlesische Weißwurst von Metzger Pirkel, dazu Kartoffelpüree und Sauerkraut.
Am Nachmittag besuchen wir die Messe in St. Heinrich in Marl-Drewer. Die Kirche ist stets proppenvoll und weil man schon früh kommen muss, um einen Sitzplatz zu erhalten, kann man sich noch mit den anderen Besuchern unterhalten, die man stets an Heiligabend dort trifft. Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass das tatsächlich so ist und ich mich auch schon darauf freue. Nach der Messe gehen wir nach Hause. Also: nach der Kirche werden alle Weihnachtslichter im Haus entzündet: der Weihnachtsbaum, die Stalllaterne in der Krippe, die Schwippbögen, die Figuren im Garten und Kerzen im Zimmer. Da wir Dutzende von Räuchermännchen haben, Engel, ein Adentshaus und reichlich weiteren Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge, sieht es bei uns sehr weihnachtlich aus.
Zum Geschenkeauspacken trinken wir ein Glas Sekt und hören Weihnachtslieder. Verschenkt wird, was sich die Christkinder gewünscht haben. In diesem Jahr fiel mir absolut nichts für mich ein: zum Geburtstag hatte ich eine wunderschöne Bohrmaschine und eine Festplatte bekommen - davon zehre ich noch jetzt. Ich rechne aber mit Krimis (Ute und ich sind ja Krimifans) und einem Abreißkalender. Wenn man verschenkt, was auf den Wunschzetteln steht, muss man sich wegen einer Überraschung für seine Lieben sehr anstrengen. Mal gucken, ob mir das heuer gelingen wird ...
Wenn alle Präsente ausgepackt sind, drücken sich die Christkinder und bedanken sich.
Zum Essen gibt es Kalbfleischfrikassee in Königinnenpasteten - das macht meine Schwiegermutter unnachahmlich gut. Auf den Tisch kommen leckerer Käse, manchmal Lachs und Wust - auch von Metzger Pirkel. Meistens war der Tag so anstrengend, dass wir das Glockengeläut zur Christmesse noch gerade vor dem Einschlafen hören. Geträumt wird diesmal von dem Wildbraten, den es zum 1. Feiertag gibt und vom Besuch des Sohnes und unserer Schwiegertochter. So verbringen die Hofmanns den Heiligen Abend.“

Aschenbrödel und Antipasti
Birgit Spletzer-Kyas hat wie Peter Hofmann auch Weihnachten den Schalk im Nacken: „Der komplette Vormittag wird üblicherweise für einen mehr oder weniger großen Hausputz genutzt - der Lichterglanz soll sich ja auch gebührend spiegeln. Am frühen Nachmittag macht sich mein Mann dann auf den Weg für einige letzte Weihnachtsbesuche und ich starte mit meinem persönlichen Vor-Weihnachtsprogramm: Der Baum steht bereits im Wohnzimmer und wartet darauf, gebührend geschmückt zu werden. Damit auch die richtige Stimmung aufkommt, gibt es erst einmal eine schöne Tasse Kaffee und selbstgebackene Kekse von meiner Oma. Gleichzeitig startet „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ im WDR - auch wenn ich die Dialoge vermutlich inzwischen mitsprechen kann, die weiblichen Zuschauer werden die Faszination nachvollziehen können (ich singe nur „La, la, la, …“). Währenddessen beginnt mein Kampf mit den diversen Lichterketten, den ich hoffentlich auch in diesem Jahr wieder gewinne, um anschließend den restlichen Schmuck (traditionell in Gold und Champagner) unterzubringen. Danach beginne ich mit den Vorbereitungen für unser Weihnachtsessen: italienisches Fondue. Hier wird dann immer die Frage gestellt: „Was ist denn das?!“ Das Fondue wird dabei nicht mit Fett oder Brühe zubereitet, sondern mit Tomatensuppe. Das Fleisch wird darin gegart und anschließend in frisch geriebenem Parmesan gewälzt. Dazu gibt es Antipasti, Rosmarinkartoffeln u.ä. Einfach lecker. Nach dem Essen räumen wir schnell ab und gehen über zur Bescherung. Und hoffentlich hat das Christkind die Wünsche vorher gehört oder erraten und mein Mann und ich freuen uns über die Gaben. Jedenfalls ist der Heiligabend immer ein sehr schönes, relativ entspanntes Fest bei uns. Ich hoffe, bei den Lesern des Stadtspiegels ebenfalls!“

Spazierengehen ist schön
Siegfried Schönfeld schreibt: „Am 24. feiere ich mit meinen Bruder, er macht ein Menü aus Schweinebraten und Gemüse, Kartoffelsalat und Brühwürstchen gibt es dann am Abend.
Geschenke gibt es nicht. Am 1. Weihnachtstag fahre ich dann nach Duisburg zu meinen Sohn und seiner Frau. Dort gibt es ein rumänisches Essen, Siebenbürger Krautwickel. Ich bringe eine Flasche guten Wein mit.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gehe ich an der Lippe mit Bekannten spazieren.“
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