Jetzt ist es amtlich: Höchste Motivation und Teamgeist sichern die Bezirksligaplätze

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Alex Lück
Die guten Vorsätze des neuen Jahres sind bei den meisten Menschen schon längst dem gewohnten Alltagstrott geopfert worden. Die Visionen der Silvesternacht halten zwar etwas länger als die Farbfontänen des Feuerwerks, verblassen aber dann leider viel zu schnell. Auch die Mitglieder der Wettkampfmannschaften der SG SSF Marl-Hüls unterliegen dieser allzu menschlichen Gesetzmäßigkeit. Die Aufgabe des Trainers Sascha Pukalla besteht somit nicht nur darin, immer wieder an der Technik der einzelnen Teammitglieder zu feilen und die Ausdauer zu trainieren, sondern auch darin, die mentale Stärke des Einzelnen sowie des ganzen Teams auszubauen und zu festigen. Erst recht, wenn es um einen so wichtigen Wettkampf geht.

Immerhin galt es, am Sonntag, dem 3. Februar 2013, beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) die Plätze in der Bezirksliga gegen eine starke Konkurrenz zu verteidigen und somit den Verbleib in der Liga zu sichern. Die Voraussetzungen dafür verschlechterten sich von Tag zu Tag. Einige starke Teammitglieder befanden sich auf Klassenfahrt oder einem Auslandsaufenthalt und andere erkrankten noch wenige Tage vor dem Wettkampf. Das bedeutete für die verbleibenden Schwimmerinnen und Schwimmer, dass sie teilweise mehr Wettkämpfe und auch ungewohnte Strecken bewältigen mussten.

Am 30. Januar zündete Sascha Pukalla noch einmal eine Motivationsrakete und verdeutlichte seinen Wettkämpfern, dass trotz der Schwierigkeiten „alles drin und alles möglich“ sei. Mit voller Team-Power sei das Ziel zu erreichen!

Und – Er behielt Recht!

Bei 64 Starts (je 34 Wettkämpfe in zwei Abschnitten) erschwammen die 8 Aktiven der Damen- und 9 Aktiven der Herrenmannschaft nicht nur die gewünschte Platzierung in der Bezirksliga, sondern zusätzlich 31 neue ewige Bestzeiten. Zehnmal waren die Teilnehmer schneller als im letzten Jahr bzw. in der letzten Saison und 23-mal konnten sie ihre Zeiten halten oder lagen ganz knapp darüber. Justus Pollmann hat auf 1500 m Freistil die NRW-Pflichtzeit unterboten und Sarah Maicher ist über 200 m Schmetterling nur knapp an der NRW-Zeit vorbeigeschwommen. Ann-Christin Neugebauer, die erst eine Woche vor dem Wettkampf von ihrem Auslandsaufenthalt aus den USA wiederkam, unterstützte ihr Team ebenfalls mit voller Power.

Alle Aktiven der Wettkampmannschaft hatten mindestens einen Start, einige von ihnen sogar die maximale Anzahl von 5 zu bestreitenden Wettkämpfen. Im Vorfeld wurde auf alle Strecken trainiert, um im Wettkampf dann auch universal einsetzbar zu sein. Es ging nicht um persönliche Vorlieben, sondern darum, für die Mannschaft die höchstmöglichen Punktzahlen zu holen und optimale Pausen zwischen den Wettkämpfen zur Regeneration und zum Anfeuern nutzen zu können.

Das hohe Engagement hat sich gelohnt und so konnte die Damenmannschaft mit 13.565 Punkten Platz 6 und die Herrenmannschaft mit 12.003 Punkten den 5. Platz sichern. Herzliche Glückwünsche allen Teilnehmern!
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