Manuel Neuer übt späte Rache an Schalke - sagt Holger Flossbach

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Ich glaube mit dem BVB stimmt irgendetwas nicht. Da versteckt sich etwas hinter der Maske.

Gegen Hannover war es ein eigenartiges Spiel. Da führen die Zitronenfalter, flattern diszipliniert über die Wiese und kontrollieren das Geschehen. Dann kommt ein Hannoversches Stindlschwänzchen, macht das 1:1 und schon flattern nur noch die Nerven. Vertrauen in sich und in das Team sieht anders aus. Erst als sich der Faulfalter Bittencourt eine Rote Blüte abholte, konnte man sich befreien und die Mottenkugel noch zweimal versenken.

Aber eine gewisse Flatterhaftigkeit blieb und als das Stindlschwänzchen noch einmal traf, brannte es auf der Wiese richtig. Es gibt Gerüchte, dass die Jungs ihre Bienenkönigin Klopp nicht mehr lieb haben. Ich glaube das nicht. Es ist eine mit Masken, Fleppen und Deppen verkorkste Saison.

BVB gegen Bayern übernächste Woche


Übrigens, gegen die angerobbten Bayern spielt das schwarze Ballett übernächsten Samstag. Da kann man wieder etwas gut machen. Zumindest für die Fans.

Die andere Borussia aus Mönchengladbach, machte es eindrucksvoller. 2:0 gewannen sie gegen die roten Pfauenaugen aus München. Dabei nahm der Neuer Manu späte Rache an Schalke. Denn mit seinem Fehler zum 0:1 wuchtete er den Blauweißen ein schwerverdauliches Zäpfchen in den Allerwertesten. Nach der 0:1-Niederlage gegen die Leverkusener Pillendreher ist die Saison für den Po.

Kein Privatrezept und schon gar kein Kassenrezept fanden die Schalker gegen die Fitspritzen. Kein Gegenmittel für Spitzwinkelschüsse, kein Mittel für Torgefahr und Trainer di Matteo sorgte sogar für Schlagsane... Warum Leroy Sane drei Minuten vor der Halbzeit demontiert wurde(?), ist psychologisch nicht erklärbar. Frei nach dem Motto: zu Auswechslungen und schlechten Leistungen fragen sie ihren Trainer oder Manager.

Traber des Jahres: Roman Neustädter


Dabei sah ich live den „Traber des Jahres“ Roman Neustädter, das „Spinnenbein“ Fuchs und den „Schlotterfuß“ Barnetta viel schlechter. Abba, da zählt der Sportgedanke: Dabeisein ist alles. Wie Eddie the Eagle beim Skispringen. Der flog von der Schanze wie mancher Keeper in der Bundesliga. Der Eddie produzierte aber keine Fehlpässe und stellte den Esprit des Teamgeistes nicht in Frage, hatte aber dafür einen guten Manager.

Dazu sage ich nur: „Steht auf, wenn ihr ohnmächtig seid.“
So, ich flattere einmal in ein bundesligafreies Wochenende.

Ihr Holger Flossenauge
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