Gift im Bergwerk Walsum eine Bedrohung für die Bevölkerung am Niederrhein?

Anzeige
Heinz Dams
Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Wesel Heinz Dams fragt den Landrat, der auch Mitglied im Regionalrat der RAG ist, ob diesem die Ablagerungspraxis von Sondermüll der RAG AG bekannt ist.

In einem Artikel der Welt am Sonntag vom 28. Juli 2013 wurde der frühere Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium Harald Friedrich zitiert, dass die RAG AG auch im Bergwerk Walsum hochgiftige Filterstäube aus Hausmüllverbrennungsanlagen eingebracht habe. In diesen seien die giftigen Schwermetalle Cadmium und Blei, die krebserzeugenden polyaromatischen Kohlenwasserstoffe sowie Dioxine und Furane enthalten.

Nach den Ausführungen von Friedrich besteht wegen der unterirdischen Ausdehnung des ehemaligen Bergwerks Walsum auf die Stadtgebiete Dinslaken, Kamp-Lintfort und Voerde die Gefahr, dass diese Giftstoffe schädliche Auswirkungen für die Menschen sowie Flora und Fauna im Kreis Wesel haben werden.

Weiterhin möchte Dams vom Landrat wissen, was er unternehmen wird, um die von Friedrich beschriebene Gefährdung der Bevölkerung in Dinslaken, Kamp-Lintfort, Voerde und vermutlich auch Rheinberg zu vermeiden.
0
1 Kommentar
4.278
Siegmund Walter aus Wesel | 07.08.2013 | 21:44  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.