Sandsäcke gegen die Flut

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Die Mülheimer Berufsfeuerwehr liefert Sandsäcke nach Sachsen-Anhalt. (Foto: Berufsfeuerwehr Mülheim)

Auch die Feuerwehr Mülheim beteiligt sich an den Schutzmaßnahmen vor dem drohenden Hochwasser in Sachsen-Anhalt.

„Das Land Sachsen-Anhalt hat beim Land Nordrhein-Westfalen um Amtshilfe ersucht“, erklärt Horst Brinkmann von der Berufsfeuerwehr gegenüber der MW. „Wir sind vom Land beauftragt worden, Sandsäcke gegen die Fluten zu liefern“, fährt der Pressesprecher fort. „Die leeren Sandsäcke werden von den Feuerwehren Mülheim, Essen und Oberhausen gestellt“, so Brinkmann. Die drei Wehren bilden die sogenannte Bereitschaft 2. Die wird immer dann aktiviert, wenn die Nachbarn mit ihren Mitteln beispielsweise einen Brand nicht löschen können.“

1300 Sandsäcke aus der Region

„Insgesamt gibt es in NRW fünf dieser Bereitschaften. Im konkreten Fall stellen wir unsere Sandsäcke den Kollegen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung“, erläutert Burkhard Klein auf Nachfrage der MW. Der Diplom-Ingenieur ist Leiter der Mülheimer Berufsfeuerwehr. „Natürlich bekommen wir die Säcke ersetzt. Außerdem besitzen wir noch ausreichend Reserven“, so Klein.
Ein Lastwagen der Mülheimer Wehr sei derzeit in Richtung Magdeburg unterwegs. Dort werden die 13.000 Sandsäcke an die Kollegen vor Ort übergeben.

„Ich gehe davon aus, dass auch die anderen Bereitschaften Sandsäcke zur Verfügung stellen“, so Klein. Die 13.000 Säcke ergäben, hintereinander gelegt, eine über fünf Kilometer lange und rund 40 Zentimeter hohe Strecke. „Im Einsatz werden sie natürlich nicht über eine solche Strecke verteilt“, erklärt Klein. „Da werden dann viele nebeneinander und übereinander gestapelt, um dem Wasserdruck auch widerstehen zu können.“

Auch 2002 hatten die Wehren der Bereitschaft 2 Sandsäcke zum Schutz gegen die Fluten geliefert.
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