Weihnachtsfeier der CGM-Sprachschule

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(Foto: PR-Foto Köhring/KP)
Mülheim an der Ruhr: CGM | 111 Jahre ist die Christus Gemeinde Mülheim (CGM) schon an der Uhlandstraße ansässig: 1902 als Deutsche Zeltmission, bis 1906 das Gemeindezentrum der Freikirche erbaut wurde. 25 Jahre später kam das Vorderhaus hinzu und fügt sich in die Häuserzeile ein. Uhlandstraße 25 ist seit September 2015 eine erste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen, die dort an drei Nachmittagen in der Woche die ersten deutschen Wörter lernen.

„300 Flüchtlingen haben wir hier die deutsche Sprache näher gebracht,“ Helmut Pust hat den Vorsitz des 12-köpfigen ehrenamtlichen Teams übernommen. Er und sein Team haben auch das Internationale Kaffee im Gemeindezentrum ins Leben gerufen. Hier wird mittwochs beim Kaffee Amtsdeutsch vermittelt, es werden Anträge fürs Ausländeramt ausgefüllt oder Behördengänge abgesprochen. Helmut Pust: „Mit der Zeit entstehen richtige Freundschaften.“ Die Christus Gemeinde Mülheim arbeitet eng mit dem Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) zusammen. Die Gemeinde an der Uhlandstraße, aber auch andere Mülheimer Gemeinden sind quasi die erste Anlaufhilfe. Später werden die Menschen - in Absprache mit dem CBE - in weiterführende Sprachkurse vermittelt. Derzeit werden etwa 30 bis 50 Menschen in der Gemeinde unterrichtet.

Vier Monate nach dem Start im September 2015 wurde im Gemeindesaal die erste Weihnachtsfeier der CGM-Sprachschule für Flüchtlinge gefeiert. „Die Atmosphäre war im vergangenen Dezember überraschend gut,“ und so haben Pust und sein Team auch 2016 eine Feier geplant. Etwa 80 Erwachsene mit ihren Kindern kamen am Mittwoch, 21. Dezember, im festlich geschmückten Saal zu Kaffee, Kuchen und Gesprächen zusammen.
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