Graureiher unter Beschuss

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Zum wiederholten Mal schossen Unbekannte in Mülheim auf Graureiher. (Foto: Foto: privat)

Eine bestürzende Nachricht erreichte gestern die Artenschutzbeauftragte der Stadt, Daniela Specht: Zum wiederholten Mal schossen Unbekannte in Mülheim auf Graureiher. Sie verletzten die Vögel mit Diabolos (Luftgewehrmunition). Zwei überlebten diese Attacken nicht.

„Unglaublich“, so Daniela Specht,“ die prächtigen Vögel konnten sich zum Teil nur noch hüpfend durch Privatgärten bewegen“. Diplom Biologin Inge Püschel hatte mit Gleichgesinnten versucht, die verletzten Tiere zu retten. In den letzten Tagen mussten sie drei Tiere zur Tierklinik am Kaiserberg bringen. Von den eingelieferten Reihern konnte lediglich einer gerettet werden, zwei starben.

Die Vögel wurden an unterschiedliche Stellen im Stadtgebiet aufgefunden. Besonders traurig ist dabei die Tatsache, dass zur Zeit in den bekannten Brutkolonien in Mülheim und Duisburg viele Jungvögel auf ihre Eltern warten, um gefüttert zu werden.

Die Stadt hat mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt erstattet, da es sich hier nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat handelt. Sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter können an die Stadt Mülheim, Daniela Specht, unter Tel. 4 55 70 35, an die Bürgeragentur unter Tel. 4 55 16 45 oder Inge Püschel unter Tel. 760644 sowie natürlich an die Polizei unter Tel. 02 01 / 82 90 gegeben werden.
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