Kalte Füße dank Aufsichtsrat

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Wer in diesem Winter kalte Füße beim Warten auf verspätete Straßenbahnen bekommt, darf sich dafür beim Aufsichtsrat (AR) der MVG bedanken. Wer heute die (Finanz)-Misere beklagt, vergisst dabei, dass diese lange vorhersehbar war. Und da muss sich insbesondere der AR-Vorsitzende, Wolfgang Michels fragen lassen, warum er nicht frühzeitig - also vor zehn Jahren - intervenierte und die Modernisierung der Straßenbahnen der MVG vorantrieb. Da hat irgendetwas mit der „Aufsicht“ wohl nicht geklappt. Die Folge: Verunsicherte MVG-Beschäftigte und Fahrgäste. Wenn, wie im vergangenen Jahr, es auch in diesem Jahr wieder zu massiven Verspätungen kommt, riskieren die, die die Bahnen nutzen (müssen), ihren Arbeitsplatz, weil sie permanent zu spät kommen. Und da hört mein Verständnis auf. Wer die Sache als AR-Vorsitzender derartig schleifen ließ, sollte darüber nachdenken, ob er noch der Richtige auf dem Posten ist. Und das gilt auch für die anderen Politker im Gremium. Wer durch Unterlassen Arbeitsplätze von Mülheimern gefährdet, hat im AR nichts mehr zu suchen.

Siehe auch MVG "schlägt" zurück
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Manfred Jozkowiak aus Mülheim an der Ruhr | 10.12.2013 | 22:15  
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