Erster Abschnitt in Betrieb

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Dr. med. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement, Dr. med. Ludger Kahl, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, PD Dr. med. Thomas Butz, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und kardiologische Intensivmedizin, und Ulricke Hoffmann-Venn, Stationsleitung Intensivstation, freuen sich über die neuen Räume und die hochmoderne Ausstattung der interdisziplinären Intensivstation (v.l.n.r.). Foto: privat

Die neue interdisziplinäre Intensivstation des Katholischen Klinikums Oberhausen am Standort St. Clemens-Hospital ist eröffnet. Damit geht der erste wichtige Bauabschnitt der im September 2015 begonnenen Modernisierungsmaßnahmen zu Ende.

Das Katholische Klinikum Oberhausen (KKO) setzt seine Qualitätsoffensive fort: Früher als geplant ist der erste Bauabschnitt für die neue Interdisziplinäre Intensivstation am St. Clemens-Hospital abgeschlossen. Seit September 2015 wurde die Station Schritt für Schritt an neueste Hygiene- und Technikstandards angepasst. Die neuen Räume sind nicht nur viel größer, heller und freundlicher, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet.
Dr. med. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement erklärt: „Dieser Bauabschnitt war der aufwändigste: Sämtliche Räume bekamen neue Grundrisse“. Die neue Intensivstation ist für das KKO in mehrfacher Hinsicht ein Quantensprung: Auf über 800 Quadratmetern entstehen am Standort St. Clemens-Hospital 18 hochmoderne Intensivplätze, davon zehn Einzel- und vier Doppelzimmer sowie vier Isolierplätze.
Durch die speziell ausgerüsteten Isolierzimmer können Patienten mit infektiösen Erkrankungen jederzeit frühzeitig isoliert werden. „Damit wird die Verbreitung von multiresistenten Krankheitserregern vermieden“, erklärt Dr. Ernst.
Dr. med. Ludger Kahl, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin wird gemeinsam mit PD Dr. med. Thomas Butz, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und kardiologische Intensivmedizin, die neue Interdisziplinäre Intensivstation leiten. Ab Februar 2017 können alle intensivpflichtigen Patienten auf einer Ebene hoch spezialisiert versorgt werden.

Patienten profitieren


„Die Patienten profitieren von der neuen Intensivstation erheblich“, erläutert Dr. Kahl: „Das gesamte Spektrum der Intensivmedizin kann auf hohem Niveau abgedeckt werden“. Der Fortschritt der medizinischen Versorgung ist jedoch nicht nur im rein baulichen zu sehen. Entscheidend ist, dass alle operativen und konservativen Intensivbetten auf einer Station vereint sind. „Wir haben jetzt im besten Sinne eine interdisziplinäre Intensivstation. Patienten werden also immer von mehreren Ärzten verschiedener Fachrichtungen überwacht und behandelt“, sagt Dr. Butz.
Patientenorientierte Abläufe, mehr Zeit und Sicherheit für die Patienten – diese Ziele verfolgt das KKO mit der Modernisierung der Intensivstation. Im Zentrum der medizinischen Überwachung auf der Intensivstation stehen spezielle Patientenmonitore, die mit der zentralen Monitorüberwachung verbunden sind.
Die neuen Geräte genügen höchsten medizinischen Standards und garantieren eine größtmögliche Patientensicherheit. Die vernetzte Patientenüberwachung ermöglicht es, einen Patientenalarm sofort auf jedem beliebigen Monitor einsehen zu können. Dr. Ernst erläutert, warum gerade das im Intensivbereich so wichtig sei: „Intensivmedizin stellt höchste Ansprüche an das Personal und die technische Ausstattung, denn hier werden Patienten mit schwersten Erkrankungen und nach großen Operationen intensivmedizinisch behandelt und durchgehend überwacht“. Daher ist das neue Überwachungssystem ein Meilenstein in der Patientensicherheit. Es ermöglicht zudem einen sofortigen Einblick in den Gesamtzustand eines Patienten, einschließlich Medikation und Vitalfunktionen. Ärzte und Pfleger haben nicht nur von der Leitstelle aus Zugriff auf die Patientendaten, sondern auch direkt am Bett selbst, und zwar in Echtzeit.
In den Umbau sind auch einige Anregungen des ärztlichen und pflegerischen Personals eingeflossen. So setzt bei der Gestaltung der Behandlungszimmer ein psychologisches Farbkonzept Akzente. Zur Wahrung der Privatsphäre der Patienten wurden Fenster zwischen den Fluren und Zimmern eingesetzt, die je nach Wunsch durchsichtig oder uneinsehbar geschaltet werden können. Dr. med. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement, Dr. med. Ludger Kahl, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, PD Dr. med. Thomas Butz, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und kardiologische Intensivmedizin, und Ulricke Hoffmann-Venn, Stationsleitung Intensivstation, freuen sich über die neuen Räume und die hochmoderne Ausstattung der interdisziplinären Intensivstation
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