Großer Drogenfund

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Seit August 2012 ermittelt die Polizei Oberhausen gegen eine Gruppe von Albanern, die in Oberhausen und Duisburg offensichtlich einen Drogenring aufgebaut hatten. Die Polizei setzte daraufhin eine Ermittlungsgruppe ein, um dem schwunghaften Handel mit Marihuana und Kokain Einhalt zu bieten.

In den Nachmittagstunden des 1. März nahmen die Ermittlungen plötzlich erheblich Fahrt auf. Durch intensive Recherchen wurde bekannt, dass der Hauptdealer eine Drogenlieferung erwartete. Diese Lieferung sollte im Raum Bergheim übergeben werden.

Die Ermittlungen waren sehr schwierig, weil offensichtlich zunächst die Übergabemodalitäten am besagten Treffpunkt ausgehandelt wurden. Im Rahmen dieser Verhandlungen wechselten die Täter immer wieder ihren Standort. Auch die eigentliche Übergabe des Rauschgiftes handhabten die Täter sehr konspirativ, so dass die Festnahmen, die durch Beamte eines Sondereinsatzkommandos durchführt wurden, erst kurz nach der Übergabe der Drogen erfolgen konnten.

Noch am Festnahmeort wurden 43 Kilogramm hochwertigstes Marihuana sichergestellt. Anschließend durchsuchte die Polizei Oberhausen die Wohnung eines festgenommenen Täters in Duisburg. Hier konnte nochmals 300 Gramm Kokain sichergestellt werde.

Die aktuellen Ermittlungen und Durchsuchungsergebnisse ließen den Rückschluss zu, dass in Köln ebenfalls noch Marihuana gebunkert sein könnte. Gemeinsam mit Sondereinsatzkräften wurde hier bei einer Firma, die in Köln ansässig ist, die Durchsuchungsmaßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Duisburg fortgesetzt. Ein voller Erfolg, denn es konnten nochmals 47 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden.

Ein Mittäter wollte sich über die Autobahn A 40 nach Holland absetzen. Er konnte nur wenige hundert Meter vor dem Grenzübergang von der Polizei angehalten und festgenommen werden.
Bilanz der mehrmonatigen Arbeit:
90 Kilogramm Marihuana im Wert von ca. 1.000.000 Euro und 300 Gramm Kokain im Wert von ca. 30.000 Euro sichergestellt.

6 tatverdächtige Männer im Alter von 26 bis 45 Jahren wurden festgenommen. Sie sind dem Haftrichter vorgeführt worden, der eine Untersuchungshaft für alle Täter anordnete.
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