Minister inspizierte den Emscher-Landschaftspark

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Welche Streckenlänge NRW-Umweltminister Johannes Remmel und die Direktorin des Regionalverbandes Ruhr Karola Geiß-Netthöfel tatsächlich mit dem Rad an der Emscher absolvierten ist nicht bekannt. Fotos: Peter Hadasch

Auf Einladung der Direktorin des Regionalverbandes Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, besuchte NRW-Umweltminister Johannes Remmel nun den den Emscher-Landschaftspark. Startpunkt seiner Erkundung war das Haus Ripshorst.

Auf dem Rad und mit dem Bus hat sich Remmel ein Bild vom erfolgreichen Ausbau des zentralen Parks der Metropole Ruhr gemacht. Direkt vor Ort konnte er sich überzeugen, dass die gemeinsam auf den Weg gebrachten Maßnahmen von den Menschen der Region gut angenommen werden. Remmel: „Der Emscher Landschaftspark hat maßgeblich dazu beigetragen, die einst schwerindustriell geprägte Emscherzone in eine attraktive Städtelandschaft mit hoher Lebensqualität zu verwandeln. Der ökologische Umbau der alten Industrieregion zu einer modernen Metropole ist aber längst noch nicht abgeschlossen. Das Land, die Region und die Städte müssen kontinuierlich die gemeinsam entwickelten Umweltziele fortschreiben und umsetzen. Dazu bedarf es auch einer Fortschreibung des Ökologieprogramms Emscher Lippe von 2014 bis 2020.“
Das NRW-Umweltministerium ist für den RVR ein verlässlicher Partner bei umweltpolitisch bedeutsamen Projekten in der Emscher-Lippe-Region“, betont Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.

Multimediale Informationen

In Oberhausen hat sich der Minister im Informationszentrum des Emscher Landschaftsparks erst einmal multimedial über den Landschaftsumbau von Duisburg bis Dortmund informiert. Danach ging es per Rad, zu Fuß und mit dem Bus weiter zum Endpunkt, der Forststation Rheinelbe in Gelsenkirchen. Auf ihrer Tour durch den Emscher Landschaftspark besuchten Remmel und Geiß-Netthöfel den Gleispark Frintrop in Essen und den Landschaftspark Mechtenberg.
Mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW konnten bislang über 200 Projekte im Emscher Landschaftspark realisiert werden. Entstanden sind unter anderem eine einzigartige Haldenlandschaft mit künstlerisch gestalteten Landmarken, Stadtteilparks sowie ein gut ausgebautes Radwegenetz. Der RVR ist Träger des Emscher Landschaftspark. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern baut er den Regionalpark weiter aus, sorgt für Pflege und Instandhaltung. Rund fünf Millionen Euro jährlich fließen seit 2007 in Pflege-, Unterhalts- und Sanierungsarbeiten von fünfzehn bedeutsamen Standorten im Emscher Landschaftspark.
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