DIE LINKE.LISTE Oberhausen solidarisiert sich mit der Aktion „Aktive Mittagspause“ gegen die Krankenhausreform

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„Im Juli diesen Jahres wurde eine „Krankenhausreform“ verabschiedet, die wir eher als Abwrackprämie bezeichnen können. Sie dient weder einer verbesserten Versorgungsstruktur mit einer bedarfsgerechten und humanen Versorgung, noch einer dringend notwendigen Absicherung der Personalkosten“, kommentiert Hildegard Kirsten, Mitglied im Seniorenbeirat, die Krankenhausreform. „Die Einteilung in „qualitativ gute“ und „qualitativ schlechte“ Krankenhäuser hilft weder Patientinnen und Patienten, noch den Beschäftigten in Krankenhäusern. Was sie schafft ist die Einreihung der Gesundheitsversorgung in die marktorientierte Wirtschaft, die mit Wettbewerb und Konkurrenz unterstrichen werden soll. Somit wird nicht die Versorgung verbessert, sondern die Schließungen und Privatisierung der Krankenhäuser forciert“, ergänzt Kirsten.

DIE LINKE.LISTE Oberhausen fordert die Behebung des Investitionsstaus, der nur mit Hilfe des Bundes gestemmt werden kann. Daneben muss eine solidarische Gesundheitsversicherung mit einer sogenannten Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, gewährleistet werden. Diese würde eine stabile und gerechte Grundlage zur Finanzierung der laufenden Betriebs- und Behandlungskosten einschließlich einer guten Entlohnung der Beschäftigten schaffen.

DIE LINKE.LISTE unterstützt die Aktion „Aktive Krankenhausreform“ gegen Krankenhausreform am 23. September vom St.Clemens-Hospital in Osterfeld und ruft alle Oberhausenerinnen und Oberhausener auf, sich der Aktion anzuschließen.
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 22.09.2015 | 22:11  
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