GRÜNE Stunde zum Oberhausener Bildungsplan 2016-2020

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Um die 40 Gäste konnte die GRÜNE Ratsfraktion im Oberhausener AWO-Treff zur Diskussion über den Bildungsplan 2016-2020 begrüßen.
Die letzten Reste einer Karnevalsparty waren gerade erst aus dem AWO-Treff entfernt, als die ersten Gäste der zweiten GRÜNEN Stunde am 3. Februar eintrafen. Die GRÜNE Ratsfraktion lud den Kreis der Schulleitungen, Schulpflegschaften, Schulsozialarbeit und Offenen Ganztag zu einer Diskussion über den Bildungsplan 2016-2020 ein, der am 5. Mai im Rat der Stadt beschlossen werden soll.

Seit dem Erscheinen des Gutachtens von Herrn Dr. Rösner und den Vorschlägen aus der Verwaltung zum Bildungsplan schlugen die Wellen – sei es in der Elternschaft oder seitens mancher Schulleitungen – immer wieder hoch.

Andreas Blanke, der als Fraktions-Vize die Gäste begrüßte, erklärte die Absicht der Veranstaltungen: „Wir wollen uns nicht nur aufs Papier verlassen, sondern mit Ihnen – den Betroffenen – als Politik in einen Dialog treten. Heute Abend werden Sie von uns aber nicht viel hören, denn unsere Positionen sind noch offen. Wir wollen Ihnen zuhören.“

Dass dieser Dialog länger dauern sollte, wenn nicht gar muss, veranschaulichte Christian Alders. Der Schulleiter der Schwarze-Heide-Schule nutzte die Gelegenheit, dass von den Grundschulleitungen vor Monaten verfasste Positionspapier zu erläutern. Rösner berief sich innerhalb seines Gutachtens auf die darin von den Grundschulleitungen vorgebrachte Forderung, stabile dreizügige Systeme im Primarbereich zu schaffen. Alders verdeutlichte in seinem Beitrag, dass dies langfristig ein angestrebtes Ziel sei, doch in einem Prozess stattfinden sollte, der weitergehen muss. In diesem sollten mit allen an Schule und Bildung beteiligten Visionen für eine Steigerung der bildungspolitischen Qualität in Oberhausen entwickelt werden.

Auch die weiteren Beiträge an diesem Abend zeigten, dass letztlich alle Anwesenden zumindest für ihre eigene Schule mehr oder weniger deutliche Ideen zur Verbesserung haben. Einigkeit bestand in der Feststellung, dass Platzmangel, veraltete Räumlichkeiten und Ausstattung in den Schulen die Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte mindestens erschweren.
Michael von Tettau, Schulleiter des Bertha-von Suttner-Gymnasiums, stellte zudem einen Zusammenhang zwischen der Attraktivität der Schule und dem Gewinnen neuer LehrerInnen heraus.

Sandra Gödderz, die als schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion den Abend moderierte, signalisierte deutlich, dass es bei diesem Austausch nicht bleiben würde und Besuche an einzelnen Schulen geplant seien, um den Eindruck zu komplettieren.

Andreas Blanke sprach sich am Ende der über zwei-stündigen Diskussion mit rund vierzig Anwesenden für eine Debatte aus, die sich nicht nur in den nächsten Monaten intensivieren soll. Dabei haben die GRÜNEN sowohl die bildungspolitische Entwicklung der kommen vier Jahre als auch längerfristige Perspektiven und Planungen im Blick.
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