CDU: Offensive für mehr Bäume

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Die CDU möchte 1.000 neue Bäume in der Stadt. Foto: Jörg Vorholt

Im Rahmen ihrer Fraktionsklausur startete die CDU auch eine Initiative für mehr Grün in der Stadt. Die geballte Kompetenz der Oberhausener möchte die CDU nutzen und eine Kampagne unter der Überschrift „Oberhausen sucht 1.000 Baumstandorte“ eröffnen.

„Bürgerbeteiligung bedeutet in unserer Stadt oft, dass von den Bürgern ihr Nahbereich in Augenschein genommen wird. Wir wollen die gesamte Stadt in den Fokus rücken“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr und fügt an: „Wir wollen nicht nur eine historische Parkstadt sein, wir wollen die Parkstadt immer weiter und weiter entwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Oberhausener dazu bereit sind, dies zu ihrem Projekt zu machen.“

Baumstandorte suchen

Die Verwaltung der Stadt soll die Bürger dazu auffordern, nach geeigneten Baumstandorten zu suchen. Prüfungen sollen danach ergeben, ob die von den Bürgern vorgeschlagenen Baumstandorte unter allen möglichen Gesichtspunkten als Standorte geeignet sind. „Wenn wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, wird Oberhausen aufgrund der historischen Voraussetzungen in wenigen Jahren Vorbild für andere Städte sein. Unsere Waldparzellen sind als Laubmischwälder bereits von sehr hoher biologischer Qualität. Was wir nun brauchen, ist eine von der gesamten Stadtgesellschaft getragene Grün-Offensive“, sagt Frank Bandel. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Stadtrat erklärt mit Blick darauf, dass in den kommenden Jahren viele vor Dekaden gepflanzte Bäume gefällt werden müssen, auch die ökologischen Hintergründe: „Ein ausgewachsener Großbaum kann in einer Stunde bis zu zweieinhalb Kilogramm Dioxid binden und dreieinhalb Kilo Sauerstoff herstellen. Ein kleinkroniger Baum schafft davon nur einen Bruchteil.“

Alte Bäume ersetzen

Bandel wünscht sich an Orten, die von den Bürger vorschlagen werden, die Anpflanzung von „Großbäumen wie Platanen, Buchen, Eichen oder Kastanien“. Diese Bäume würden nicht nur „als schön wahrgenommen werden“, sie sorgten auch „aufgrund der Verdunstung von Wasser für ein angenehmeres Mikroklima“ und würden „Kleinsäugern, Vögeln, Insekten und Käfern ein ideales Zuhause bieten“ sowie „der Entwicklung von Hitzeinseln entgegenwirken“.
Oberhausens CDU geht aber noch weiter.
Bei der Neubepflanzung sollen entsiegelte Baumscheiben vorgehalten und „Paten“ für die Baumscheiben gefunden werden. Stauden und Gräser sollen bevorzugt in die Baumscheiben gepflanzt werden. Den Paten soll eine größtmögliche Hilfestellung zuteil werden. 
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