Mülltourismus hoffentlich beendet

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Oberhausen. Seit Juli haben die WBO-Beschäftigten am Wertstoffhof erst recht alle Hände voll zu tun. Der Betrieb und damit die Mengen an ausgeladenem Grünschnitt und Bauschutt haben sich vervielfacht, seitdem Oberhausener Privathaushalte ihre Grünabfälle, Bauschutt und Styropor kostenfrei am Wertstoffhof abgeben können.

Im Juli haben sich die Mengen im Vergleich zu den Vormonaten sogar fast verdreifacht. Zwischendurch, vor allem samstags, kommt es immer wieder zu langen Warteschlangen bis oben zur Buschhausener Straße.

Mülltourismus beendet


„Richtig lange warten muss aber niemand, weil unsere Wertstoffhof-Mitarbeiter für eine schnelle Abwicklung sorgen“, betont WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Wenn man sich anschaut, in welchem Maße das Aufkommen zugenommen hat, sind die Wartezeiten moderat. Und ich gehe davon aus, dass sich mit dem Wegfall der Gebühren auch der Mülltourismus in unsere Nachbarstädte erledigt hat.“ Denn trotz der Gebührensenkung im vergangenen Jahr fuhren Oberhausener weiterhin in benachbarte Städte, um Grünschnitt und Bauschutt zu entsorgen.

Bis zur verdreifachten Menge


Im Juli, dem ersten Monat der kostenfreien Annahme von Grünabfällen und Bauschutt, stiegen die Mengen im Vergleich zum Juni von 148 auf 381 Tonnen beim Bauschutt und von 120 auf 349 Tonnen bei den Bioabfällen, der vor allem aus Grünschnitt besteht. „Das war schon ein deutliches Plus, das wir auch logistisch, d.h. was die Anzahl der Container, deren Abholung usw. betrifft, meistern mussten. Natürlich waren wir darauf vorbereitet, so dass alles dank unseres fitten Teams problem- und reibungslos funktionierte“, bilanziert Maria Guthoff. „Im September sank die Steigerungsquote etwas, so dass wir uns nun auf einem hohen, aber stabilen Niveau einpendeln. Allerdings gehen wir davon aus, dass jetzt im Herbst die Menge an Grünabfällen wieder zunimmt, wenn das Laub fällt und die Gärten winterfest gemacht werden.
Aber auch hier sind wir gewappnet und bitten alle, ihre Abfälle auch bei uns am Wertstoffhof zu entsorgen und nicht als wilde Müllkippe wie wir es jüngst noch in größerem Umfang an der Mergelstraße in Osterfeld hatten.“
Die WBO bittet auch alle Oberhausenerinnen und Oberhausener die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs zu beachten. Die Schließzeiten sind fix, weshalb eventuelle Warte- und die Ausladezeiten mit eingeplant werden sollten, um die Schließzeit einzuhalten.
Im August und September gaben die Oberhausenerinnen und Oberhausener am Wertstoffhof 374 bzw. 330 Tonnen Biomüll – fast ausschließlich Grünschnitt - und 338 bzw. 285 Tonnen Bauschutt ab. Bei den anderen Abfallarten blieben die Mengen in den vergangenen Monaten insgesamt in etwa gleich.
Öffnungszeiten Wertstoffhof:
Mo., Di., Mi., Fr.: 8.30 – 16.30 Uhr
Do.: 8.30 – 18.00 Uhr
Sa.: 8.00 – 14.00 Uhr
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