Minijobs

Beiträge zum Thema Minijobs

Politik

DGB Ortsverbände Dinslaken und Wesel laden zur Diskussion: Armutsfalle Prekäre Beschäftigung

Prekäre Beschäftigung gibt es in vielen Formen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit oder der Druck der Agentur zur zumutbaren Arbeit führen zur Annahme von Jobs, die keine Grundlage für eine eigenständige Existenz bieten. Es werden niedrige Löhne gezahlt. Unsichere Beschäftigung und unbezahlte Mehrarbeit gibt es bei einigen Arbeitgebern, in der Leiharbeit besonders häufig. Mittlerweile sind 7,5 Millionen Beschäftigte in einem Mini-Job, ohne Absicherung für die Rente. Wie viele sind in unserer Region...

  • Wesel
  • 28.02.13
Überregionales
Otto Kentzler, Präsident des ZDH | Foto: ZDH
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Aufstieg für Minijobber möglich machen

Minijobs bieten Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wo aber die Ausweitung des Minijobs auf eine reguläre sozialversicherungspflichtige Stelle möglich ist, findet das die Unterstützung der Handwerksorganisation, so Handwerkspräsident Otto Kentzler auf einer Pressekonferenz in Dortmund. Gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Arbeitsminister Guntram Schneider und dem Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, stellte Kentzler das Projekt "Mehrwert schaffen - Minijobs...

  • Düsseldorf
  • 23.06.12
Ratgeber
IG Bau Chefin Susanne Neumann fordert faire Bezahlung auch für Minijobber

Minijob nicht zu Dumpinglöhnen

Minijob nicht zu Dumpinglöhnen: Wer im Kreis Recklinghausen einen 400-Euro-Job annimmt, sollte sich vorher genau darüber informieren, wie hoch die Tariflöhne in seiner Branche sind. Denn: Arbeitgeber müssen Minijobbern den gleichen Stundenlohn zahlen, den ein regulär Beschäftigter erhält, sofern ein Tarifvertrag gilt. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Im Kreis Recklinghausen seien rund 53.930 Menschen lediglich geringfügig beschäftigt. „Auch wer 400...

  • Gladbeck
  • 16.04.12
  • 1
Politik
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve informieren über die neue Minijob-Broschüre, die jetzt im Kreis Kleve ausliegt. | Foto: Kreis Kleve

Minijob - da ist mehr für Sie drin

Die Gleichstellungsbeauftragte des kreises Kleve informiert zu Minijobs: "Über 6,7 Millionen geringfügig Beschäftigte arbeiten in einem Mi-nijob, fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Das erklärt die im-mer wieder hohe Nachfrage der Broschüre „Der Minijob – da ist mehr für Sie drin!“, die jetzt von den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve aktualisiert wieder vorliegt. Der Informationsbedarf zu den gesetzlichen Regelungen der Mi-nijobs ist nach wie vor sehr groß. Steht mir...

  • Kleve
  • 13.12.11
Politik

Arbeit in kleinen Portionen - Minijobs meistens von Frauen besetzt

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Zwar ist es erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit in NRW um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat und um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Diese positiven Nachrichten können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Großteil der neu entstandenen Stellen prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind“, kommentiert Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Vor allem Frauen seien Leidtragende dieser Entwicklung....

  • Oberhausen
  • 07.12.11
Ratgeber
Heike Kemper, Gleichstellungsbeauftragte. | Foto: Hanna Specht, Collage: dibo
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Fach-Vorträge im Rathaus, Thema: Minijobs

„Das Arbeitsrecht kennt keine geringfügige Beschäftigung, nur Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigungen“, verblüffte gleich zu Beginn der Informationsveranstaltung die Fachanwältin die Interessierten im Ratssaal der Stadt Wesel. Urlaub, Lohnfortzahlung und Unfallversicherungsschutz bei einem Arbeitsunfall stehen auch geringfügig Beschäftigen zu. Für die anwesenden Minijobber war vor allem interessant, für welche Branchen Mindestlöhne gelten, welche Rechte Zeitarbeitsfirmen haben und wie viel...

  • Wesel
  • 05.10.11
Ratgeber
Am Voerder Rathaus (von links): Anke Schott (Hünxe), Cornelia Hüsch (Neukirchen-Vluyn), Bettina Loogen (Voerde), Petra Niemöller (Kamp-Lintfort), Marianne Lauhof (Dinslaken), Diana Schrader (Rheinberg), Petra Hommers (Kreis Wesel), Melanie Terhorst (Moers), Simone Hülsmann (Schermbeck) und Carolin Schwartz (Xanten). Es fehlten: Rita Nehling-Krüger (Hamminkeln) und Heike Kemper (Wesel); siehe Einzelfotos. | Foto: Kreis Wesel
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Minijobs - Neuauflage der Info-Broschüre

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2010 gab es rund 6,8 Millionen gemeldete Minijobs in Deutschland, 62,5 Prozent dieser Arbeitsverhältnisse wurden nach Angaben der Kreisverwaltung von Frauen ausgeübt. Allein im Kreis Wesel gehen 28,36 Prozent aller Beschäftigten einem Minijob nach, davon lediglich 6,98 Prozent als Nebenerwerb (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung, 2010). Als „geringfügig beschäftigt“ gilt eine Person, wenn Sie nicht mehr...

  • Wesel
  • 16.06.11
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