Niedriglohn

Beiträge zum Thema Niedriglohn

Wirtschaft
Die NGG hat sich für 2023 vorgenommen, eine kräftige und dauerhafte Erhöhung der Löhne durchzusetzen. | Foto: NGG

Extra-Lohn-Schub
17.400 Menschen im Kreis Wesel arbeiten zum Niedriglohn

Sie müssen sowieso schon jeden Cent zweimal umdrehen, aber explodierende Lebenshaltungskosten bringen sie jetzt endgültig ans Limit: Im Kreis Wesel arbeiten rund 17.400 Menschen zum Niedriglohn. Und das, obwohl sie einen Vollzeitjob haben. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin. Die NGG Nordrhein beruft sich hierbei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegen 20 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten im Kreis Wesel beim Einkommen unter der amtlichen...

  • Wesel
  • 21.12.22
Politik
Bild aus der Broschüre "Das Narratuiv von der nicht lohnenden Arbeit" (Download über Link im Text)

Sozialdezernent bedient spalterische CDU/CSU-Kampagne zum Bürgergeld

Am 25.10.22 durfte sich der Essener Sozialdezernent Peter Renzel in der NRZ mal so richtig austoben: „Sozialdezernent zerreißt das Bürgergeld: Steuerzahler müssten für nicht bedürftige Leute zahlen.“ Nun gibt es sicher viele Gründe, das Bürgergeld zu verreißen, das Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) als „eine der größten Sozialreformen seit 20 Jahren“ bezeichnet. Denn es ist in Wirklichkeit vor allem ein Etikettenschwindel, um das „H…“-Wort aus dem öffentlichen Sprachgebrauch zu tilgen. In der...

  • Essen-Nord
  • 03.11.22
  • 2
  • 1
Politik
Foto: Foto: Symbolbild NGG

Auf Hartz IV angewiesen
2.800 Aufstocker in Mülheim

Wenn der Job zum Leben nicht reicht: In Mülheim sind aktuell 2.796 Menschen auf Sozialleistungen angewiesen – obwohl sie eine Arbeit haben. Damit ist jeder fünfte erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher in der Stadt ein „Aufstocker“. Das entspricht 20 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit mit. Hoher Anteil von Kindern in ArmutNGG-Regionalchef Martin Mura spricht von „alarmierenden Zahlen“. Es könne nicht sein,...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 03.02.22
LK-Gemeinschaft
Rund 3.700 Reinigungskräfte im Kreis Wesel bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. | Foto: IG BAU

Mehr Geld für Beschäftigte im Kreis Wesel
Löhne in der Gebäudereinigung deutlich gestiegen

Lohn-Plus in der Gebäudereinigung: Die rund 3.700 Reinigungskräfte im Kreis Wesel bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert auf 11,55 Euro pro Stunde – vier Prozent mehr als bisher. Wer als Fachkraft Glasflächen und Fassaden reinigt, kommt ab sofort auf einen Stundenlohn von 14,81 Euro, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, ihren Lohnzettel genau zu prüfen. „Es handelt sich...

  • Wesel
  • 06.01.22
Wirtschaft
Wenn das Glas eher halb leer als halb voll ist: Ein Großteil der Beschäftigten in Restaurants, Cafés und Hotels arbeitet zu Niedriglöhnen – und hat wegen Corona schlechte Job-Perspektiven, kritisiert die NGG. Die Gewerkschaft ruft die Arbeitgeber der Branche dazu auf, sich zu tariflichen Standards zu bekennen - auch im Kreis Mettmann. | Foto: Zur Verfügung gestellt von: NGG / Alireza Khalili

Kreis Mettmann / Gewerkschaft: „Arbeitgeber sollen sich zu tariflichen Standards bekennen“
Gastgewerbe: Beschäftigte im Kreis Mettmann beim Einkommen abgehängt

Sie arbeiten dann, wenn andere frei haben, kommen mit ihrem Lohn aber kaum über die Runden: Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte verdienen im Kreis Mettmann weit unterdurchschnittlich – und könnten aus Geldsorgen ihrer Branche immer häufiger den Rücken kehren. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und verweist auf eine Analyse der Hans-Böckler-Stiftung, die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Demnach kommen Beschäftigte aus dem Gastgewerbe, die eine...

  • Velbert
  • 29.09.21
Wirtschaft
Schöner Beruf, aber schlecht bezahlt: Beschäftigte in der Floristik arbeiten meist zu Niedriglöhnen, kritisiert die IG BAU – und ruft die Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen auf. | Foto: IG BAU

IG BAU kritisiert die Floristik
Rekordumsätze und Niedriglöhne

HOCHSAUERLANDKREIS. Gartenmärkte und Blumengeschäfte erleben in der Pandemie einen Ansturm – doch wer Sträuße bindet und Pflanzen pflegt, arbeitet im Hochsauerlandkreis meist zu Niedriglöhnen. „In der Floristik liegt der Stundenlohn für gelernte Kräfte gerade einmal bei 11,27 Euro pro Stunde. Von solchen Einkommen lässt sich kaum leben“, kritisiert Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd. Der Gewerkschafter fordert für die Beschäftigten...

  • Arnsberg
  • 02.06.21
LK-Gemeinschaft
Schöner Beruf, aber schlecht bezahlt: Beschäftigte in der Floristik arbeiten meist zu Niedriglöhnen, kritisiert die IG BAU – und ruft die Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen auf.

 | Foto: IG BAU

Geschäft mit Pflanzen boomt
Kritik an Niedriglöhnen in der Floristik

Gartenmärkte und Blumengeschäfte erleben in der Pandemie einen Ansturm – doch wer Sträuße bindet und Pflanzen pflegt, arbeitet im Kreis Unna meist zu Niedriglöhnen. „In der Floristik liegt der Stundenlohn für gelernte Kräfte gerade einmal bei 11,27 Euro pro Stunde. Von solchen Einkommen lässt sich kaum leben“, kritisiert Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd. Der Gewerkschafter fordert für die Beschäftigten deutlich mehr Geld. In der Branche...

  • Kamen
  • 01.06.21
Politik
2 Bilder

Verachtenswerte Kooperation
Jobcenter & Zeitarbeit & Aufhebungsverträge

Heute las ich erstmals den Aufhebungsbescheid einer Mendener Zeitarbeitsfirma der an Zynismus seinesgleichen sucht. Nicht genug damit, dass der Niedriglohn eine Vielzahl von Singles und Familien massiv unter Druck setzt! Zudem wurde durch das Hartz IV-System und die "Aufstockung beim Jobcenter" eine eigene Form der Versklavung geschaffen die dem Demokratiegedanken offen zuwider läuft. Selbstbestimmtes Leben wird erheblich erschwert. Niedriglöhner werden zunächst mit meist kargen Einkünften...

  • Iserlohn
  • 13.05.21
Wirtschaft
Foto: JamesDeMers (Pixabay)

Lieferkettengesetz als Ansatzpunkt
Wie die Globalisierung den wahren Preis unserer Kleidung verschleiert

Schöne bunte Schnäppchenwelt – Das T-Shirt für einen Euro, die Hose für nur etwas mehr und wenn die Farbe oder die Form nicht passt, dann wandert es schnell in die heimische Tonne oder wird laut aktueller Studien in bis zu 60% der Fälle überhaupt gar nicht erst getragen. Gerade die Textilindustrie steht häufig im internationalen Fokus und sieht sich mit dem Vorwurf ausbeuterischer Arbeitsbedingungen konfrontiert. Die produzierenden Fabriken befinden sich dabei mehrheitlich in Asien und...

  • Dortmund
  • 04.02.21
  • 1
  • 2
Politik
Utz Kowalewski

Masterplan "Gute Arbeit für Dortmund"
DIE LINKE: „Dortmund braucht eine Trendwende am Arbeitsmarkt“

Trotz Vollzeit-Job reicht bei vielen Dortmundern der Verdienst hinten und vorne nicht. Fast 13.000 Berufstätige müssen ihr Monatsaufkommen mit staatlichen Leistungen aufstocken, um überhaupt Miete & Co bezahlen zu können. 15.000 Vollzeitbeschäftigte arbeiten unterhalb der Niedriglohn-Schwelle. „Jetzt reicht es“, sagt Utz Kowaleweski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. „Wir brauchen endlich eine Trendwende am Arbeitsmarkt. Dafür ist eine gute Strategie nötig – und ein Masterplan...

  • Dortmund
  • 07.09.20
  • 1
Wirtschaft
Wer in der Backstube arbeitet, macht einen harten Job. Zu viele Bäckereien speisen ihre Mitarbeiter trotzdem mit
Niedriglöhnen ab, kritisiert die Gewerkschaft. | Foto: NGG

Jeder fünfte Vollzeit-Beschäftigte im Kreis Unna arbeitet zum Niedriglohn

40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: Im Kreis Unna arbeiten rund 19.300 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn.  Damit liegt jeder fünfte Arbeitnehmer(22,2 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Dortmund beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Geschäftsführer Manfred Sträter spricht von einem...

  • Unna
  • 22.12.19
Politik
Wer in der Backstube arbeitet, macht einen harten Job. Zu viele Bäckereien speisen ihre Mitarbeiter trotzdem mit Niedriglöhnen ab, kritisiert die Gewerkschaft NGG. | Foto: NGG

Arbeitsagentur: Mini-Löhne besonders im Lebensmittelhandwerk und Gastgewerbe verbreitet
Jeder sechste Vollzeit-Beschäftigte in Hagen arbeitet zum Niedriglohn

40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: In Hagen arbeiten rund 8.200 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Damit liegt jeder sechste Arbeitnehmer (17,6 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Südwestfalen beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Geschäftsführerin Isabell Mura spricht von einem...

  • Hagen
  • 16.12.19
Wirtschaft
Wer in der Backstube arbeitet, macht einen harten Job. Zu viele Bäckereien speisen ihre Mitarbeiter trotzdem mit Niedriglöhnen ab, kritisiert die Gewerkschaft NGG.
Foto: NGG

Arbeitsagentur: Mini-Löhne besonders im Lebensmittelhandwerk und Gastgewerbe verbreitet
Jeder fünfte Vollzeit-Beschäftigte im Kreis Wesel arbeitet zum Niedriglohn

Kreis Wesel. 40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: Im Kreis Wesel arbeiten rund 17.600 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Damit liegt jeder fünfte Arbeitnehmer (20,8 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Nordrhein beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Geschäftsführer Hans-Jürgen Hufer...

  • Wesel
  • 16.12.19
Politik
Wer in der Backstube arbeitet, macht einen harten Job. Zu viele Bäckereien speisen ihre Mitarbeiter trotzdem mit Niedriglöhnen ab, kritisiert die Gewerkschaft NGG. | Foto: NGG

EN-Kreis
Jeder sechste Vollzeit-Beschäftigte im Ennepe-Ruhr-Kreis arbeitet zum Niedriglohn

40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: Im Ennepe-Ruhr-Kreis arbeiten rund 11.200 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Damit liegt jeder sechste Arbeitnehmer (15,5 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Südwestfalen beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Geschäftsführerin Isabell Mura spricht von...

  • Witten
  • 16.12.19
Politik

Die Wohnung ist unverletzlich (Art 13 GG)
Agenda 2010: Mit Arbeit und Niedriglohn in Wohnungsnot und Energiesperren

„Es gibt zunehmend Menschen, die trotz Arbeit und Lohn in Wohnungsnot geraten“, erklärt Ulf Wegmann, Leiter der Beratungsstelle in Iserlohn. Der Hauptgrund: Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnsektor. „Viele der Besucher wollen aus den Sozialleistungen raus und kündigen die oft sofort, wenn sie eine Arbeit gefunden haben“, erklärt Wegmann. Eine Idee, die aber nicht immer funktioniert. Denn: Das oft sehr geringe Einkommen reicht nicht aus, um eine Wohnung inklusive Kaution, Möbel, Strom und Wasser...

  • Iserlohn
  • 17.07.19
  • 1
Politik

Das pfändungsfreie Existenzminimum nach § 850c ZPO. Es liegt ab dem 1. Juli 2017 für eine alleinstehende Person bei 1.133,80 Euro (Wikipedia).
Agenda News: Der große Irrtum – Verfassungstheorie kontra Mindestlohn

Hagen, 17.05.2019. 70 Jahre Grundgesetz ist eine solide Basis der deutschen Politik. Art. 1 - Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Art. 3 - (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von...

  • Hagen
  • 17.05.19
  • 1
Politik

Nächste Essener Montagsdemo am 11. März
Absetzbewegung der SPD von Hartz IV - ein Erfolg der Montagsdemo-Bewegung

Seit August 2004 gibt es die Essener Montagsdemonstration gegen Hartz IV. Im 15. Jahr ihres Bestehens und angesichts des allgemeinen Niedergangs der stark nach rechts gerückten Groko-Parteien kann es die bundesweite Montagsdemo-Bewegung als ihren maßgeblichen Verdienst ansehen, dass speziell die SPD Hartz IV „hinter sich lassen“ will. Die SPD-Spitze verspricht jetzt Zugeständnisse, vor allem bei Älteren. Die Sanktionspraxis soll etwas entschärft, aber nicht abgeschafft werden. Am Regelsatz soll...

  • Essen-Nord
  • 08.03.19
Politik
LINKEN-Kreissprecherin Nicole Fritsche-Schmidt zum 8. März: „Auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts haben Frauen noch immer nicht die gleichen Chancen wie Männer.“ | Foto: Niels Holger Schmidt

8. März
"Sexismus die Rote Karte zeigen "

Die Bottroper LINKE ist am 8. März wieder anlässlich des Internationalen Frauentags aktiv: Die Sozialistinnen und Sozialisten verschenken an Frauen Rosen in der Bottroper Innenstadt, am Südringcenter und im Kirchhellener Ortskern. Sie zeigen damit symbolisch jeder Art von Sexismus die Rote Karte. LINKEN-Kreissprecherin Nicole Fritsche-Schmidt erklärt hierzu: „Auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts haben Frauen noch immer nicht die gleichen Chancen wie Männer: Frauen arbeiten...

  • Bottrop
  • 07.03.19
  • 1
Politik

Seit 1961 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2.048 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat.
Agenda 2011-2012: Bundesregierung – 50 verlorene Jahre

Hagen, 15.01.2019. Parallel dazu hat Helmut Kohl 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer „ausgesetzt“. Kohl, Schröder und Merkel haben dadurch auf rund 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet. Schröder führte mit Agenda 2010 Dumpinglöhne, Leiharbeit, Minijobs und Zeitarbeit ein. Damit schickt er einen großen Teil der Beschäftigten und zukünftige Rentner, mit fallenden Bemessungsgrenzen...

  • Hagen
  • 15.01.19
  • 1
Politik

Mindestlohn auf 12 Euro anheben? Bitte noch mal genauer nachdenken!

Die SPD buhlt um die Gunst des Wahlvolkes. In Gladbeck ebenso wie auf Bundesebene. Und da kommen Vorschläge wie "Hartz IV abschaffen" und "Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro" beim Volk sicherlich gut an. Grundsätzlich ist es zu befürworten, wenn auch Gladbecker, die nur ein geringes Einkommen haben, über mehr Geld verfügen. Doch die Sache mit dem 12 Euro-Mindestlohn sorgt auch für Diskussionen bei Arbeitnehmern, die schon seit Jahren ihren erlernten Beruf ausüben. Verkäufer/innen und...

  • Gladbeck
  • 16.11.18
  • 1
Politik
Info- und Bewirtungsstand der LINKEN zur Weihnachtszeit 2017 an der Bottroper Tafel | Foto: Heike Nürnberg

LINKE bietet dem SPD-Ortsverein Eigen Kooperation beim Weihnachtsstand an der Tafel an

Auch in diesem Jahr wird die Bottroper LINKE wieder einen Info- und Bewirtungsstand zur Weihnachtszeit an der Bottroper Tafel durchführen. Eine ordnungsbehördliche Genehmigung für den 16. Dezember liegt der LINKEN hierzu schon vor. Über Dieter Kruse, den Leiter der Bottroper Tafel, hat nun die Stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Eigen, Ratsfrau Petra Kamyczek, die LINKE darum gebeten, diesmal zu ihren Gunsten auf den LINKEN-Stand zu verzichten. DIE LINKE lädt den SPD-Ortsverein...

  • Bottrop
  • 07.11.18
Politik
Darum geht’s für Küchenhilfen und Aushilfskellner – um nicht einmal 10 Cent. So mager ist das Lohnangebot, das die Gastro-Chefs auf den Tisch gelegt haben. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) spricht von einem „schlechten Küchenwitz“.
Fotomontage: Alireza Khalili / NGG

Keine 10 Cent mehr

Schuften auf Hochtouren, verdienen auf Sparflamme: In der Gastronomie in Oberhausen gibt es rund 2.130 Mini-Jobs. Allerdings lassen Hotels, Restaurants und Gaststätten einen Großteil der Mini-Jobber für Niedriglöhne arbeiten, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Viele Spülkräfte, Küchenhilfen, Zimmerfrauen und Aushilfskellner werden zwangsweise auf ‚Lohn-Diät‘ gesetzt – Hilfskräfte verdienen in der Gastronomie in Oberhausen oft nur ‘nen Appel und ‘n Ei“, sagt Adnan...

  • Oberhausen
  • 24.09.18
Politik
Pressebericht Nr. 641

Soziale Gerechtigkeit zur Phrase verkommen - soziale Sicherheit das Gebot des 21. Jahrhunderts

Agenda 2011-2012: Ziel aller Regierungen war, soziale Gerechtigkeit herzustellen. Seit 1969 wollten sie sparen, Haushalte konsolidieren, investieren, subventionieren und Schulden abbauen. Die Realität sieht anders aus. Hagen, 06.06.2018. Die Regierungen unter Brand, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel sind der Wirtschaftswissenschaft gefolgt, die für Wirtschaftswachstum unbegrenzte Schulden forderte und fordert. Sie haben in den letzten 48 Jahren 2.140 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat...

  • Hagen
  • 06.06.18
Politik
Pressebericht Nr. 640

Agenda News: Deutschland – Wettbewerbsvorteile Dank Niedriglohn

Gerd Schröer hat mit Agenda 2010 durch Dumping- und Niedriglöhne, Minijobs und Teilzeitarbeit dazu beigetragen, dass sich Deutschland zum Niedriglohnland Nummer 1 in der EU entwickelt hat. Hagen, 28.05.2017. Das hat zur Folge, dass das Rentenniveau bis 2040 auf 43 % fällt. Vergleichsweise liegt das Rentenniveau in der EU zwischen 50 und 101% (101 % in den Niederlanden). Die Vorgeschichte: Unter den Regierungen von Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel, hat Deutschland seit 1969 rund 2.140...

  • Hagen
  • 28.05.18
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