Aliyah Akyol aus Velbert steht beim Schülerrockfestival gleich zweimal auf der Bühne

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  Das Wuppertaler Schülerrockfestival ist das bundesweit größte Konzert mit jugendlichen Künstlern. Am Samstag, 27 Januar, ist es wieder soweit, die 32. Auflage findet statt und über 250 junge Musiker sind auf zwei Bühnen in der Uni-Halle Wuppertal, Albert-Einstein-Straße 20, zu sehen. Von 16 bis 22 Uhr wird volles Programm geboten.

Nicht nur einmal, sondern gleich zweimal im Scheinwerferlicht stehen wird Aliyah Akyol bei diesem Musik-Event. Die 14-jährige Schülerin aus Velbert gehört zu den Nachwuchstalenten, die aus den über 1000 Bewerbern aus aller Welt ausgesucht wurde. "Das macht mich schon sehr stolz!" Schon im vergangenen Jahr begeisterte sie das Publikum des Schülerrockfestivals. Und nicht nur sie, auch die anderen Teilnehmer wurden auf sie aufmerksam. Eine Band sprach sie unmittelbar nach ihrem Auftritt vor den 3.600 Zuschauern sogar an. "Dabei handelte es sich um ,Station T' aus Tönisheide, die damals noch ,Wild Kids' hießen", so Aliyah Akyol. Nun - ein Jahr später - steht sie daher nicht nur als Solo-Künstlerin, sondern auch als Mitglied von "Station T" auf der Bühne, um ihre Stimmvielfalt zu zeigen.

Begleitet von Gitarristin Jaqueline Rubino, wird die junge Gesamtschülerin am 27. Januar die Hits "New Rules" und "The lazy Song" präsentieren. Die Lieder, die sie mit ihren acht Bandkollegen darbieten wird, stehen aktuell noch nicht fest. Zu ihren Favoriten zählen "Rolling in the deep" oder auch "Eye of the tiger". "Wir sind ziemlich breit aufgestellt mit der Band, zum einen spielen wir viele aktuelle Chart-Hits, aber wir können zum anderen auch alte Klassiker." Einmal wöchentlich proben die Teenager unter der Leitung von Knut Kornatz zusammen, vor Auftritten kommen in der Regel dann noch ein paar zusätzliche Termine dazu. Auch auf verschiedenen Festen sind die jungen Musiker schon aufgetreten.

Üben mit einem Gesangslehrer

An ihrer Stimme arbeitet das ehrgeizige Mädchen zusätzlich auch noch jede Woche mit einem Gesangslehrer. "Die richtige Atmung, eine deutliche Aussprache, das Treffen der höhen Töne - an all solchen Dingen arbeitet er mit mir." Für eine Frau habe sie eine relativ tiefe Stimme, so Aliyah, daher bevorzuge sie häufig Lieder von männlichen Sängern. "Am allerliebsten von Bruno Mars, seine Musik gefällt mir immer noch am besten." Inzwischen würde sie zudem gerne Rap hören. "Das kann ich selber aber nicht", so die Neuntklässlerin, die seit eineinhalb Jahren Klavierunterricht nimmt. "Noch erfordert es sehr viel Konzentration, zu spielen und zeitgleich zu singen. Mein Ziel ist es aber schon, mich selber instrumental zu begleiten."

Gesungen habe Aliyah eigentlich immer schon, so ihre Mutter Jaqueline Lemke-Akyol. "Egal ob in der Badewanne, beim Aufstehen, beim Zubettgehen - schon als kleines Kind hat sie ständig gesungen. Und das hat sich bis heute nicht geändert.“ Eigentlich war es die Oma, die dafür gesorgt hat, dass ihre Enkeltochter professionellen Gesangsunterricht bekommt. Sie teile Aliyahs Gesangsleidenschaft und singe selber im Chor. "Ihr größter Fan bin aber ich", so die stolze Mutter.

Nervosität kommt kurz vor dem Auftritt

Noch ist Aliyah ganz ruhig. "Das wird sich allerdings ganz kurz vor dem Auftritt ändern, dann steigt die Nervosität und ich muss ein paar Mal tief einatmen." Im Publikum werden natürlich die Eltern, Großeltern, Freunde und Klassenkameraden die Daumen drücken. Aber schief gehen kann eigentlich nichts, denn in erster Linie möchte die 14-Jährige Spaß haben und wichtige Erfahrungen sammeln.
Natürlich habe es schon Patzer oder Texthänger gegeben, bisher habe sie das aber immer gut in den Griff bekommen. "Das Publikum hat es meist gar nicht gemerkt, nur ich habe es an ihrem Gesichtsausdruck erkannt", sagt Jaqueline Lemke-Akyol.

Wer Aliyah Akyol selber hören möchte, hat am Samstag, 27. Januar, in Wuppertal die Gelegenheit dazu. Ihr Solo-Auftritt ist für 17 Uhr angesetzt, wann sie mit "Station T" auf der Bühne stehen wird, steht noch nicht fest.
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