Fast 261 Millionen Euro für den Städtebau: Auch ein Velberter Projekt wird gefördert

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Im Rahmen des Projektes "Stadtumbau West" wird unter anderem der Platz Am Offers umgestaltet.

Land, Bund und EU fördern mehr als 200 Projekte in Nordrhein-Westfalen, dazu zählt auch das Projekt "Stadtumbau West" in Velbert


Folgendes teilt das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr mit: Innovativ sind sie – und gewinnbringend für die Bürger: 217 Projekte in NRW erhalten in diesem Jahr Mittel aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union fast 261 Millionen Euro.

1.204.000 Euro davon gehen nach Velbert. Hier wird das Projekt "Stadtumbau West" gefördert, in dessen Rahmen unter anderem der Platz Am Offers neugestaltet werden soll. Des Weiteren zählen die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Profilierung und Standortaufwertung sowie die Umgestaltung "Stiller Park" dazu.

„Unsere Städte und Gemeinden stehen durch gesellschaftliche Veränderungen, den demographischen Wandel und den Zuzug von Flüchtlingen vor großen Herausforderungen – mit dem Städtebauförderprogramm greifen wir ihnen unter die Arme“, sagte Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek. „Besonders positiv ist, dass wir mit knapp zwei Dritteln des Programmvolumens Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen unterstützen können, die sich in einer schwierigen Haushaltssituation befinden. Damit versetzen wir auch diese Kommunen in die Lage, dringend notwendige Investitionen in die öffentliche Infrastruktur vornehmen zu können. So schaffen wir lebenswerte Wohnquartiere und Heimat vor der Haustür für die Menschen im Land.“

Integrative Städtebau stärkt das Miteinander und den Zusammenhalt in den Quartieren


Der Bund unterstützt das NRW-Städtebauförderprogramm in diesem Jahr mit 107 Millionen Euro. Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Der integrative Städtebau stärkt das Miteinander und den Zusammenhalt in den Quartieren. Gute soziale Infrastrukturen und öffentliche Wege und Plätze fördern Austausch und Begegnung. Auch in diesem Jahr setzen die Städte und Gemeinden in NRW den integrierten Ansatz für eine energetische und altersgerechte Erneuerung sowie für die grüne und soziale Stadt konsequent um – das freut mich sehr.“

Auch der Umwelt-, Klima und Ressourcenschutz steht im Fokus


Schwerpunkt der Städtebauförderung 2016 ist das gemeinsame Bekenntnis von Bund und Land zum Einsatz von Fördermitteln für den sozialen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen. Daneben konzentriert sich die Städtebauförderung in diesem Jahr auf die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren, die barrierefreie beziehungsweise barrierearme Gestaltung von öffentlichen Räumen und Gebäuden und die Umgestaltung öffentlicher Grünanlagen im Wohnumfeld der Quartiere. Mit diesem Programm soll der Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum durch vermehrt angelegte Grünflächen und Freiräume in den Städten und Gemeinden Rechnung getragen werden. Auch der Umwelt-, Klima und Ressourcenschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt stehen im Fokus.

Minister Groschek betonte, dass es gelungen sei, neun weitere Bewerbungen aus dem mehrfach überzeichneten Städtebau-Sonderprogramm in das reguläre Programm 2016 aufnehmen zu können: „Damit können wir die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger weiter wirkungsvoll stärken und unterstützen“, so Groschek.

An der Finanzierung der im Programm vorgesehenen Investitionen in Höhe von 348 Millionen Euro beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 144 Millionen Euro, die Bundesrepublik Deutschland mit 107 Millionen Euro, die EU mit 10 Millionen Euro und die Kommunen mit 87 Millionen Euro. „Bund, Land und EU stehen damit zu ihrer Verantwortung für städtebauliche Investitionen“, sagte Minister Groschek. Er zeigte sich erfreut, dass der zweite bundesweite Tag der Städtebauförderung im Land auf noch breitere Resonanz der Menschen gestoßen sei. Dieses Forum der Bürgerbeteiligung vor Ort gilt es weiter auszubauen.
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