Sechs Statements von Bürgermeisterkandidat Dr. Esther Kanschat (Bündnis 90 / Die Grünen)

Anzeige
Dr. Esther Kanschat, Bündnis 90 / Die Grünen.
Wenn ich Bürgermeister bin, dann… „...werde ich verändern, WIE Politik gemacht wird, dann ändert sich das, WAS gemacht wird, automatisch. Zurzeit benutzt die Mehrheitsfraktion die Verwaltung wie ein Betrunkener die Laterne, nur zur Sicherung des eigenen Standpunkts. Ich möchte die Verwaltung nutzen, um die Sachverhalte zu erhellen und ins richtige Licht zu rücken. Wir brauchen langfristige Konzepte und dürfen nicht die Ergebnisse von Gutachten ignorieren, sondern müssen diese bei der Planung von Projekten berücksichtigen. So können Fehlschläge, wie die der letzten Jahre, vermieden werden.“

Meine Stärken sind… „Bei mir steht immer die Sachdiskussion im Mittelpunkt, denn persönliche Interessen haben in der Politik nichts zu suchen. Als Mutter von erst drei Kindern, dann alleinerziehend und jetzt in großer Patchwork-Familie mit sieben Kindern habe ich gelernt, mich selbst nach hinten zu stellen und für die ganze Familie praktikable und gute Lösungen zu finden. In den letzten Jahren wurden in Velbert nur die Interessen von Investoren und Einzelpersonen bedient und nicht das Wohl der gesamten Bürgerschaft in den Mittelpunkt gestellt. Das muss sich ändern.“

Das ist mir in Velbert ein Dorn im Auge und es besteht Handlungsbedarf…„Wir sollten nicht versuchen, mit Riesenprojekten gegen die Großstädte um uns herum zu konkurrieren. Besser ist es, Velberts Stärken zu betonen und Angebote zu entwickeln, die uns von den Nachbarstädten unterscheiden. So können wir Velbert als die Mittelstadt im Grünen einzigartiger und viel attraktiver gestalten!“

Das ist gut in Velbert und ich will es stärken… „Wir haben früh den Ausbau der U3 Plätze umgesetzt und jetzt die vom Gesetzgeber geforderte Anzahl erreicht. Aber das reicht nicht. Wir brauchen auch bessere Bedingungen für Tagesmütter für mehr und individuellere Betreuungsangebote, passend zu jeder Familien- und Arbeitssituation. Denn das entlastet die Familien und hilft auch den Wirtschaftsunternehmen vor Ort, die diese Mitarbeiter dringend brauchen. Und wir haben bald endlich einen Zentralen Busbahnhof in Velbert. Dazu gehört dringend der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs. So wird auch der Umstieg vom Auto in den Bus attraktiv.“

Bei der Innenstadtentwicklung liegt mir besonders am Herzen… „...nicht den eigenen Charakter der Mittelstadt mit seiner Einkaufsstraße zu verlieren. Die Altlasten, wie zum Beispiel Hertie, müssen neu belebt werden anstatt neue zukünftige Altlasten zu schaffen. Einkaufszentren hat bald jeder, aber wenn wir es schaffen, unseren Innenstädten mehr gemütliches Flair zu geben, dann haben wir etwas Besonderes.“

An meiner Heimat schätze ich … „...zum einen die Menschen mit ihrem trockenen Humor, ihrer direkten und doch so warmherzigen Art. Zum anderen die Lage Velberts: Umgeben von so vielen Großstädten und doch im Grünen. Das ist eine tolle Kombination, die es zu bewahren gilt!“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.