Bahnhofstraße: Mit über 100 Sachen in den Tod

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Durch den Aufprall wurde der Wagen bis zur Frontscheibe eingedrückt. (Foto: Ulli Weber)

Mit über 100 km/h raste ein Herner am frühen Dienstagmorgen über die Propst-Hellmich-Promenade und prallte frontal auf ein Haus an der Bahnhofstraße. Dabei wurde das Fahrzeug fast bis zur Frontscheibe eingedrückt. Die gegen 4 Uhr alarmierte Feuerwehr musste den schwerverletzten Fahrer mit hydraulischem Gerät befreien. Er wurde mitdem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb.

Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Tacho des Unfallautos bei über 100 km/h stehengeblieben war. Darüber hinaus waren keine Bremsspuren vorhanden, zudem war der 21-Jährige nicht angeschnallt. Ein Suizid kann nicht ausgeschlossen werden.
Im Wohnhaus wurde glücklicherweise niemand verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls entstanden Risse in den Wänden des Hauses. Ein Baufachberater vom THW begutachtete das Gebäude und stellte Beschädigungen im Bereich der Kellerdecke und einer Wand fest. Einsturzgefahr besteht derzeit nicht.
Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Wattenscheid-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.
Im Bereich der Unfallstelle musste die Bahnhofstraße für die Zeit der Rettungsarbeiten vollständig gesperrt werden.
Die Sachbearbeiter aus dem Bochumer Verkehrskommissariat (VK 1) bitten Zeugen, sich zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234/909-5205 zu melden.
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