Eine Million verschenkt?

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1,3 Millionen Euro hat das Land NRW für den Erhalt des Förderturms der Zeche Holland bereit gestellt
Kaum zu glauben: Die Stadt Bochum hat es versäumt, Landesmittel für die Sanierung des Wattenscheider Wahrzeichens abzurufen. Mehr als eine Million Euro sollen bereit stehen, um den Förderturm der Zeche Holland zu sanieren und als „Industriedenkmal“ zu erhalten. Am Jahresende drohen die zweckgebundenen Gelder zu verfallen.

Fördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro, die das Land NRW zur Sanierung des Holland-Turms bereitgestellt hat, laufen Ende des Jahres aus. Zu den geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung von 1,75 Mio. Euro hatte das Land NRW einen Zuschuss von 1,32 Mio. Euro bewilligt.
Als ärgerlich bezeichnet es der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel, dass es der Stadt und dem Investor in sechs Jahren nicht gelungen sei, die Sanierung des Förderturms ernsthaft und zielgerichtet zu betreiben.
„Der Förderturm der Zeche Holland ist das einzigartige Wahrzeichen Wattenscheids und das letzte unverkennbare Monument der Wattenscheider Bergbaugeschichte“, betont Serdar Yüksel.
Die UWG hatte vor sechs Wochen ebenfalls ihre Sorge um den Erhalt des Hollandturms zum Ausdruck gebracht. Karl Heinz Sekowsky, Vorsitzender der UWG-Ratsfraktion, hatte im Stadtrat konkret nach dem DMT-Gutachten gefragt. Die EGR (Entwicklungsgesellschaft Ruhr) als Besitzer des Turms soll bisher noch kein Gutachten in Auftrag gegeben haben.
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Mark Vogelsang aus Wattenscheid | 29.10.2013 | 20:19  
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