Autobahnpolizei entdeckt "Fremdkörper": Holländer hatte Betäubungsmittel geschluckt

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Die Beamten der Autobahnpolizei erleben bisweilen ganz andere Fälle als ihre Kolleg(inn)en im städtischen Dienst. Si heipt es in einer aktuellen Presseinfo: Am frühen Samstagmorgen (9. Januar) um 3.45 Uhr, kontrollierte die Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang Beek an der Autobahn A 3 einen Opel Astra mit niederländischer Zulassung.

Die Insassen, ein 48-jähriger Niederländer (Fahrer) und ein nigerianisches Pärchen im Alter von 24 und 30 gaben auf Nachfrage der Beamten unterschiedliche Reiseziele in Deutschland und Italien an. Bei einer anschließend durchgeführten Nachschau im Fahrzeug fanden die Beamten insgesamt 181 Rauschgift-Container. Es handelte sich dabei um 2160 Gramm Kokain.

Anhaltspunkte erhärteten den Verdacht, dass die Personen weitere Betäubungsmittel im Körper mitführten. Ein durchgeführter Rauschgiftschnelltest verlief bei allen Personen positiv. Im Anschluss wurde die Personen in das Krankenhaus Kleve zwecks radiologischer Untersuchung (CT/Computertomographie) zum möglichen Auffinden von Fremdkörpern gebracht.
Der diensthabende Arzt kam nach Auswertung der Aufnahmen zu dem Ergebnis, dass der 24-jährige Nigerianer eine erhebliche Menge an Fremdkörpern in seinem Körper trägt und bestätigte somit den Verdacht einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz. Der Beschuldigte wurde aufgrund des Ergebnisses stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Die weitere Sachbearbeitung wurde daraufhin durch das Zollfahndungsamt Essen, Zweigstelle Kleve übernommen. Zurzeit befindet sich der Nigerianer im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg, da sich die Rauschgift-Container noch in seinem Körper befinden. Gegen die die 30-jährige Nigerianerin wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.
Der 48-jährige Niederländer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
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