GRÜNE Hessen folgen der Piratenpartei bei der Abschaffung des Kooperationsverbots

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Das zukunftsweisende bildungspolitische Programm der Piratenpartei setzt sich auch ohne bisherige parlamentarische Beteiligung im Bund durch.

Nachdem die SPD wesentliche Forderungen der Piraten im frühkindlichen Bereich übernommen hat und unter anderem gebührenfreie Kitas und Krippen einführen will, folgen die GRÜNEN Hessen in ihrem neuen Bildungskonzept in weiteren Punkten den Piraten. Dieses will der bildungspolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der GRÜNEN Landtagsfraktion Hessen am Montag, 17. Juni vorstellen.

Die Piraten fordern sie schon seit langem die Abschaffung des Kooperationsverbots. [1]

Der Bund muß wieder in die Finanzierung einbezogen werden. Umwege der Finanzierung wie die Exzellenzinitiative haben sich als Irrweg erwiesen.
Weitere übernommene Piratenforderungen sind:

- die Abschaffung des verpflichtenden G8 – Gymnasien sollen wieder G9 anbieten dürfen und in Folge sollen Schüler und Eltern wieder die Möglichkeit erhalten, das Abitur nach 13 Schuljahren machen zu können, statt verkürzt nach überfrachteten 12 Schuljahren [2]
- entbürokratisierte Schulen mit mehr Freiräumen [3]
selbstständige Schulen mit besseren Möglichkeiten für pädagogische Freiheit Bürokratieabbau [2]
- Mehr Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter [4]

Liebe GRÜNE: seid willkommen beim Kopieren.

Für uns Piraten gilt “Sharing is Caring“, also bitte, bedient euch an unserem Programm. Ihr habt ja Gesellschaft.

Was ihr, die GRÜNEN, allerdings zu erwähnen vergessen habt, ist: wovon wollt ihr das bezahlen?

Wir, die Piratenpartei Deutschland, sagen ganz klar, dass die Bildung in Deutschland unterfinanziert ist und fordern in unserem 2013er Wahlprogramm:

- Die Ausgaben im Bildungssektor liegen, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, in der Bundesrepublik Deutschland seit Jahren unter dem OECD-Durchschnitt. Zu Recht wird diese Sparsamkeit an der falschen Stelle von der OECD gerügt. Die Piratenpartei fordert daher eine Anhebung mindestens auf den OECD-Durchschnitt.

Eine ‘Evolution’ des Schulsystems im aktuellen Finanzierungsrahmen muss scheitern.

Wir begrüßen die Anleihen der GRÜNEN am bildungspolitischen Programm der Piratenpartei sehr, zweifeln aber an der Umsetzung im Falle einer Regierungsbeteiligung der GRÜNEN in Hessen.

Der Wechsel von Lippenbekenntnissen hin zu wirklicher Förderung von Bildung und Erziehung ist seit langem überfällig.

Dieser Wechsel ist ab dem 22. September 2013 möglich.
Deshalb: Piraten wählen!



[1] https://wiki.piratenpartei.de/Wahlen/Bund/2013/Wahlprogramm#Finanzierung_der_Bildung
[2] https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Sekundarstufen_I_und_II_.E2.80.93_Flie.C3.9Fende_Schullaufbahn
[3] https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Selbstverwaltung_der_Schulen
[4] https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012#Schule
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4 Kommentare
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Imke Schüring aus Wesel | 19.06.2013 | 23:45  
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Manfred Schramm aus Wesel | 20.06.2013 | 00:00  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 20.06.2013 | 00:17  
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Manfred Schramm aus Wesel | 20.06.2013 | 00:23  
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