Junge Union irritiert über den Ablauf der aktuellen Schuldebatte

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- Pressemitteilung der Jungen Union Wesel -

Die Junge Union Wesel ist schockiert und irritiert über die Art und Weise der aktuellen Schuldebatte. Dies hat unserer Meinung nach nichts mit demokratischen Prozessen und transparenter Verwaltungsarbeit zu tun.

Der Arbeitskreis „Zukunftsdialog“ wurde bewusst gegründet, damit Entscheidungen von Fachleuten ohne Einfluss von Parteibüchern und mit Blick auf die Bürgerinnen und Bürger beraten können. Nun aber wird die Arbeit dieser Gruppe von der Verwaltung ausgehebelt und der Lächerlichkeit preisgegeben. Hier haben sich Experten aus dem Weseler Schulumfeld um gute, bürgernahe und unabhängige Lösungen bemüht. Allerdings sind deren Antworten und Ideen für die Verwaltung nun scheinbar nicht mehr von Nöten. Es hat sich wohl schon eine politische Mehrheit im Rat gefunden und somit sind keine weiteren Beratungen und Informationen mehr notwendig. Vor einem Jahr hörten wir noch laute Rufe zur Ermittlung des Elternwillens. Dies scheint nun nicht mehr notwendig!? Kann es daran liegen, dass der eigene Wille nun durchsetzbar ist?

Wir rufen den Schuldezernenten, Herrn Daniel Kunstleben auf, nicht die Fehler aus vergangenen Tagen zu wiederholen. 2011, beim Thema Brüner- Tor- Schule, haben wir in Wesel bereits ein massives Kommunikationsproblem festgestellt. Auch hier wurde der Elternwille nicht gehört!
Alle Beteiligten haben damals einvernehmlich versprochen, diese Fehler nie wieder zu begehen. Nur knapp vier Jahre später scheint das damalige Dilemma vergessen.
Herr Kunstleben darf seine Verwaltungsaufgabe, die er wahrzunehmen hat, nicht vor die Interessen seiner Partei stellen!

Wir Jungen Weselerinnnen und Weseler sind stolz auf unsere breit aufgestellte Schullandschaft. Wir möchten auch weiterhin die Möglichkeit haben, uns für eine von vielen Schulformen zu entscheiden. Dies darf uns nicht genommen werden, weil ideologische Interessen größer sind und in Hinterzimmern Entscheidungen fernab vom Elternwille getroffen werden.

Wesel, 27.05.2015

Junge Union Wesel
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