Umbau abgeschlossen (für 1,1 Millionen Euro): das neue Gesicht der Brandstraße

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Die Brandstraße im Geschäftszentrum der Weseler Innenstadt zwischen der Kreuzstraße und der Wallstraße wurde in den Fünfziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts hergestellt und hat auf der gesamten Länge eine Vielzahl von kurzen und direkten Straßenanbindungen zur neu gestalteten Fußgängerzone.

Dieser Abschnitt "präsentierte sich vor dem Umbau als ein gestalterisch undefinierter Straßenraum ohne Aufenthaltsqualität.Zudem befand sie sich in einem maroden Ausbauzustand und genügte städtebaulichen Ansprüchen in keiner Weise", hieß es kürzlich bei der offiziellen Freigabe nach dem Umbau.

Insgesamt habe die Straße "durch die Vielzahl unterschiedlicher Abstellmöglichkeiten für den ruhenden Verkehr ungeordnet" gewirkt. Ein wichtiges Ziel der Planung sei es gewesen, durch den Umbau der Brandstraße "mit ihren unterschiedlichen Straßenbreiten sowohl den fließenden als auch den ruhenden Verkehr neu zuordnen". Zudem sollte "durch die Maßnahme das öffentliche
Wohnumfeld in diesem sehr dicht bebauten Quartiersbereich der Weseler Innenstadt (Geschäftszentrum) noch attraktiver" werden.

Bei der Stadt ist man überzeugt: Durch das Grünband in der Mitte der Brandstraße und die Anpflanzung von Bäumen konnte der ehemaligen Tristesse in dieser Straße eindrucksvoll entgegengewirkt werden. Der Straßenumbau trägt auch dazu bei, Privateigentümer zu motivieren, das private bauliche Umfeld im erneuerten öffentlichen Raum zu verbessern.

Völlig anders präsentiert sich die Parksituation: Aus den ursprünglich geplanten Längsparkplätzen in der Straßenmitte wurden Schrägparkplätze, die das Ein- und Ausparken auch für mobilitätseingeschränkte Menschen erheblich vereinfachen. Gleichzeitig beträgt die Stellplatzbreite bei der Schrägaufstellung 2,75 Meter statt der in den Richtlinien festgelegten Breite von 2,5 Meter. Die Behindertenparkplätze wurden auf der Grundlage der Bedürfnisse von Anwohnern platziert.

Eine E-Bike-Ladestation in Höhe „Am blauen Hahn“ wurde zusammen mit acht Fahrradanlehnbügeln für 16 Fahrradabstellplätze angebracht. Auch eine Sitzgelegenheit wird noch montiert. Weitere Sitzgelegenheiten und Fahrradstellplätze können nach Bedarf nachträglich montiert werden.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen liegen bei etwa 1.1 Millionen Euro. Insgesamt erhält die Stadt Wesel eine Förderung in Höhe von 291.000 Euro. Die restlichen 234.000 Euro der Straßenbaukosten stammen aus Anliegerbeiträgen.
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Neithard Kuhrke aus Wesel | 14.07.2017 | 11:25  
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