Umfrage: Wittener Weihnachtsmarkt

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Neben dampfendem Glühwein, süßen und herzhaften Leckereien sowie weihnachtlicher Handwerkskunst gibt es auch mal wieder die bekannte Eislaufbahn am Rathausplatz, welche die Besucher des Weihnachtsmarktes in ihren Bann zieht.

"Ohne die Eislaufbahn kann ich mir den Weihnachtsmarkt nicht mehr vorstellen.", erzählt der Wittener Ralf Schütt (50). Wie viele andere auch vertritt er die Meinung dass die Eislaufbahn ein fester Bestandteil des Weihnachtsmarktes werden sollte. Schließlich sei es eine lebhafte Abwechslung zum restlichen Geschehen. Vor allem könne man dort die eigenen Nachbaren antreffen. "Wenn viel los ist hat man dort kaum Platz." Sabrina Klein (29), zweifache Mutter, hat darüber hinaus das Gefühl dass der Weihnachtsmarkt zunehmend kleiner wird. Das macht sich auch bei den Buden bemerkbar. "Es gibt kaum mehr Stände, die Geschenkartikel für die Weihnachtszeit anbieten. Überall wo man hinsieht werden nur Übermengen an Essen an den Mann gebracht." Gut versteckt findet sich allerdings eine Bude die Stofftiere und Porzellan- Puppen verkauft. Dazu gehören Sammlerstücke aus Spanien. "Die Menschen kommen nur noch wegen den Süßigkeiten hierher.", teilt der Inhaber Günter Brechtefeld (64) die Meinung von Sabrina Klein. Weitere Bedenken sprechen die Freundinnen Inge Mäckel (66) und Ursula Waldvogel (58) aus. "Wir hätten ziemlich gerne ein paar Buden mehr die Geschenkartikel anbieten. Besonders der Übergang vom Rathausplatz zum Weihnachtsmarkt unterhalb der City sieht leer aus. Ein paar Stände dort würden ein besseres Bild ergeben." Abgesehen davon versorgt Max Nowag (21) die Besucher erneut mit seinen leckeren Naschereien. Im Vergleich zum Vorjahr hat er nun neue Kreationen im Angebot sowie eine richtige Schokobar. Ansonsten ist alles gleich geblieben. "Ich schätze ich habe in Witten einen Heimvorteil, weil mich schon sehr viele kennen und die Kunden mir deswegen treu bleiben.", verrät er uns. Weiter unterhalb findet sich neuerdings das beliebte Autoscooter für die kleineren Weihnachtsmarktbesucher. Die Attraktion sorgt bisher für einen regelrechten Ansturm an Interessenten. Verwunderlich ist das nicht. Bürgermeisterin Sonja Leidemann sprach den Betreiber letztes Jahr an Allerheiligen an, dass er doch auch zu uns nach Witten kommen könne. Diese überraschende Wendung scheint der weihnachtlichen Stimmung noch mehr einzuheizen.
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3 Kommentare
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Andreas Müller aus Langenfeld (Rheinland) | 13.12.2012 | 18:22  
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Angela Nestola aus Witten | 14.12.2012 | 11:37  
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Heiko Müller aus Dortmund-City | 29.06.2013 | 11:38  
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