Schiller-Gymnasium - Schüler machen Zeitung: Viele Tränen, aber nur beim Kochen

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Die Schüler des Schiller-Gymnasiums haben verschiedene Projekte zum Thema „Schule mit Courage“ besucht. In der Gruppe „Kochen von Nationalgerichten“ wurden verschiedene Nationalgerichte zum Beispiel aus Ghana, Westafrika, Thailand, der Türkei, Sibirien und Indien zubereitet. Auch Plätzchen wurden gebacken. Fotos: Jemima Podworny, 10. KLasse
  Witten: Schiller-Gymnasium | Von Jemima Podworny, 10. Klasse Schiller-Gymnasium
erstellt beim Projekttag „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (siehe erklärend dazu auch den Politik-Beitrag "Schiller-Gymnasium: Ohne Rassismus, dafür mit Courage")

Wann kann man schon mal Jungs mit Teig kämpfen, Lehrerinnen beim Zwiebeln schneiden weinen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge und Kulturen lachen und reden sehen?


Alle Schüler und Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums haben verschiedene Projekte zum Thema „Schule mit Courage“ besucht. Die Schüler konnten sich zwischen vielen unterschiedlichen Angeboten, wie Anti-Mobbing-Training, Theater-Projekten, ein Kalender gegen Mobbing erstellen, einen Besuch im Tränenkeller oder vielen weiteren Projekten entscheiden.
In fünf kleinen Gruppen wurden in der Gruppe „Kochen von Nationalgerichten“ verschiedene Nationalgerichte zum Beispiel aus Ghana, Westafrika, Thailand, der Türkei, Sibirien und Indien zubereitet. Alle Schüler und Schülerinnen sowie die zwei Lehrerinnen begannen mit Feuereifer, Gemüse, Fleisch und Zwiebeln zu schneiden. Es wurde Teig für Pelmeni, Russische Tortellinis, ge-knetet und Reis gekocht. Eine türkische Mutter unterstützte die Schüler dabei tatkräftig und mit ihrem Fachwissen.

Gemüse, Fleisch und Zwiebeln

Schnell waren die Räume und Flure mit dem leckeren Geruch erfüllt, und beim Zwiebeln schneiden blieb fast kein Auge trocken. Diese Tatsache erfreute besonders die Pädagogik-Lehrerin Iris Krause. Auf die Frage, was ihr am besten an diesem Projekt gefällt, antwortete sie ironisch: „… dass man Jungs weinen sieht“, und schmunzelte.
Die meisten Schüler freuten sich besonders darauf, die gekochten Gerichte später essen zu können und „mal was anderes zu kochen als nur deutsche Sachen“, sagt Julia Pickströer, 15 Jahre alt. Ebenfalls waren alle sehr inter­essiert daran, Gerichte aus anderen Ländern kennenzulernen. Tabea Schwehn, 14: „Das Angebot ist sehr schön, abwechslungsreich und interessant. Außerdem kann man etwas über andere Kulturen und ihre Gerichte lernen.“
Insgesamt herrschte eine fröhliche und lockere Stimmung, es wurde sich angeregt über die verschiedenen Kulturen, Feste und Riten unterhalten. Auch der Humor kam nicht zu kurz, es wurde viel gelacht und auch Witze gemacht.
Nach etwa einer Stunde standen die meisten Gerichte auf dem Herd, und die Schüler fingen an, aufzuräumen oder gingen raus in die Sonne. Nur die Gruppe, die die Pelmeni zubereitete, brauchte einen langen Atem. Aber auch dieses Gericht war nach einer weiteren Stunde und vielen helfenden Händen geschafft, und Frau Krause atmete erleichtert auf, als endlich die letzten Tortellini fertig waren. „Nie im Leben mehr Nudeln, zumindest für die nächsten 40  Tage ...“, war sich die Gruppe einig.
Dennoch hatten alle trotz der langen Zubereitung viel Spaß und genossen ihr Essen. Durch den Duft des lecken Essens angezogen kamen viele Schüler und Lehrer aus den anderen Projekten und ließen es sich ebenfalls schmecken.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Schiller-Gymnasium: Ohne Rassismus, dafür mit Courage" sowie die anderen Schüler-Artikel unter dem Titel "Schiller-Gymnasium - Schüler machen Zeitung"
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