Auf ein Wort: Über Frieden und Engel

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Branko-Christian Uhlstein, Pfarrer der evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Witten und Koordinator der evangelischen Kirche für die Aktionen auf dem Wittener Weihnachtsmarkt. (Foto: Wa-Archiv)
Für die Christenheit  beginnt am ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr. Es richtet sich nach den drei Festzyklen der Christenheit: Der Weihnachtszeit, der Osterzeit und der sommerlichen Trinitatiszeit mit dem Erntedankfest und dem Ewigkeitssonntag. Dass das Kirchenjahr mit der Adventszeit und nicht mit dem Weihnachtsfest beginnt, finde ich dabei bemerkenswert und gut: Advent bedeutet Ankunft, und die Zeit der vier Wochen vor Weihnachten ist eine Vorbereitungszeit. Die Christenzeit bereitet sich auf die weihnachtliche Feier der Erinnerung an die Ankunft Jesu Christi vor. Es sind häufig die unscheinbaren Zeiten, die genauso kostbar sind wie die eigentlichen Feste. In Witten bereitet sich die evangelische Kirche in diesem Jahr mit einer interaktiven Aktion auf das Weihnachtsfest vor. Der Friedensengel Mira, eine metergroße Gipsfigur, wandert durch die Häuser und fragt nach dem Frieden in Witten. Ob Mira ihn nach ihren Besuch bei 24 Wittenern finden wird? Das kann in den sozialen Medien (www.kirche-hawi.de und facebook) sowie
in Zeitschriften der Stadt verfolgt werden. Ich selbst bin gespannt, wo Frieden überall zu entdecken ist und wo vielleicht auch nicht. Doch ich bin mir sicher, dass neben manchem Streit und Konflikt sich sehr viele Menschen in Witten nach Frieden sehnen und sich für ihn einsetzen. Gott wohnt, wo man ihn einlässt, heißt es. Ohne Wissen hat so mancher dabei durch seinen Einsatz für einen Fremden oder auch einen Nachbarn einen Engel bei sich aufgenommen oder wie ein Engel gewirkt.
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