Integrative Motorradtour: 188 Maschinen beim Unternehmen Zündkerze

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Jumbo Run 2016 mit einer Rekordbeteiligung


Am 25. Juni 2016 fand der Jumbo Run 2016 des Unternehmens Zündkerze aus Sonsbeck statt, bei dem einmal im Jahr eine Motorrad Ausfahrt für Menschen mit Handicap durch die schöne niederrheinische Landschaft durchgeführt wird. Hieran beteiligen sich Motorrad-, Trike-, Gespann und Quadfahrer aus ganz NRW und weit darüber hinaus, auch niederländische Biker nehmen teil, um den begeisterten Menschen, die sich das ganze Jahr hierauf freuen, einen unvergesslichen Tag zu bereiten, der abends mit einem geselligen Grillabend und Unterhaltung ausklingt.
Obwohl der Wettergott den Teilnehmern an diesem Tage nicht sehr wohlgesonnen war, erreichte die Beteiligung einen neuen Rekord. Waren es im letzten Jahr noch 173 Maschinen, was damals schon einen Rekord darstellte, so fuhren diesmal unglaubliche 188 von Sonsbeck über Veen, Alpen, Geldern wieder zurück nach Sonsbeck.
Dass man unterwegs nass wurde, störte keinen wirklich. Am Haus St. Bernadin in Geldern- Kapellen wurde eine Pause eingelegt, in der es Eis und Getränke gab.
Wieder in Sonsbeck angekommen, ging es durch die Hochstraße bis zum Kreisverkehr Xantener Straße, einmal drum herum und wieder zurück zum Kastell, wo man auch gestartet war.
Ein unvergessliches Erlebnis ist es, in die dankbaren Augen der behinderten MItfahrer zu sehen und eine Dankbarkeit und Zufriedenheit zu erkennen, zu der viele Menschen heute leider nicht mehr fähig sind.
So sieht man auch unter den Bikern, die diesen Tag ermöglichen, sehr viele bewegte Gesichter und die eine oder andere Träne.
Selyna Linnarz, eine ebenfalls gehandicapte junge Frau aus Xanten, die nach ihrer Aussage bereits zum siebzehnten Mal als Fahrgast teilgenommen hat, bedankte sich in einer kurzen; aber emotionalen Rede bei allen Fahrern und, last not least, bei dem Organisationsteam des "Unternehmens Zündkerze", das mit der ehrenamtlichen Planung und Durchführung des Events jedes Jahr aufs Neue eine organisatorische und logistische Höchstleistung erbringt, die lediglich durch Spenden und in den letzten Jahren durch gewonnene Preise namhafter Organisationen finanziert wird. Ein weiterer Dank gilt der Polizei, dem DRK, dem ADAC, sowie weiteren Helfern, die in jedem Jahr für einen sicheren Ablauf sorgen.
Wie alle anderen auch, freut sich Selyna schon jetzt auf den Jumbo Run 2017.

Randolf Vastmans
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